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Geigelstein
Tour 227 1808 m Geigelstein Chiemgau Skitour L 15.01.05    

Legendär www.sirdar.de

Ausgangspunkt:

Parkplatz bei Huben, Sachrang (700m)

Anfahrt von München:

München - Salzburger Autobahn - Frasdorf - Aschau. Richtung Sachrang fahren, zwischen Innerwald und Huben (3km vor Sachrang) findet sich ein Parkplatz mit Hinweisschild auf den Geigelstein. Ca. 1h15min.

Stützpunkt:

Priener Hütte (ca. 1400m, ganzjährig bewirtschaftet)

Route:

Vom Parkplatz führt ein breiter Weg nach oben (markiert), der bald auf den Zufahrtsweg zur Priener Hütte trifft. Diesem folgen, bis ein Schild den Weg auf den Geigelstein über die Talalm weist. Bei der Talalm trifft man wieder auf den Forstweg. Hier nach Osten weiter, entweder direkt zur Priener Hütte, oder über den Umweg Mühlhörndl. Dazu folgt folgt man der meist ausgetretenen Spur, die kurz nach der Talalm links in den Wald und später über mehrere Almen zum Mühlhörndl folgt. Von diesem in dem Talkessel unter dem Geigelstein abfahren. Nun über die breite Gipfelmulde in den Sattel nördlich des Geigelsteins und von hier leicht zum Gipfel.

Geigelstein
Oberer Teil der Skiroute auf den Geigelstein

Abfahrt:

Entlang des Aufstiegs. Diverse Varianten möglich. Besonders die Hänge am Mühlhörndl laden zu weiteren Abfahrten ein.

Charakter:

Beliebte Skitour, Hangrichtung West und Süd. Es finden sich keine steilen Passagen. Lawinengefahr droht bei normalen Bedingungen nur aus dem Einzugsbereich.

Karte:

-

Führer:

Rudolf u. Siegrun Weiss, u.a. "Skitouren Atlas Ostalpen", Bruckmann Verlag, 1. Auflage 1999, München

Link:

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Bergspezln:

solo


Geigelstein (rechts) von Westen. In der Mulde ist die Austiegsspur zu sehen. Der erste Skitour in der neuen Saison ist schon immer was besonderes. Die Luft ist klar und kalt, die im Sommer üblichen Gewitter treiben einem nicht zur Eile. Schon eher die Sorge, dass die Sonne den lockeren Neuschnee allzu früh in in Pappschnee verwandeln könnte. Schneestaub fällt von den Bäumen, eine erholsame Stille erwartet einen ringsum. All die Ausflugsscharen, die sonst lärmend und jodelnd durchs Gebirge ziehen, überwintern in der Vorhölle der Aprés-Skikneipen und fragen sich bestimmt das 1000. Mal ob dieser Holzmichl ... aber lassen wir das.
Entgegen allen Befürchtungen waren die Bedingungen nahezu traumhaft, um nicht zu sagen, legendär (jetzt muss ich wahrscheinlich Adjektiv-Nutzungsgebühren an den Flo zahlen). Gut die ersten 100 Hm mußte ich die Skier noch buckeln, bald schon aber spurte ich durch eine frisch verschneite Landschaft. Die Fernsicht lies nichts zu wünschen übrig. Aber so weit hätte die Sicht gar nicht reichen müssen, da der Geigelstein gleich gegenüber des Wilden Kaisers sich erhebt und man von hier auf einem Logenplatz die bereits gekletterten Routen suchen und neue studieren kann. Sogar die Gegenanstiege hatten heute ihren Reiz. Konnte man es doch dadurch auf der anderen Seite gleich wieder für ein paar Meter stauben lassen. 10-15cm Pulverschnee auf hartem Untergrund, da freut sich der Kenner. Mir blieb auch noch die Ehre, die letzten Meter zum Gipfel spuren zu dürfen. Die Sicht war grandios, konnte mich aber nicht zum Verweilen reizen, es wartete der Pulverschnee in der Gipfelmulde. Der war so schön, das ich den Hang gegenüber gleich nochmal hochlief, um in den Genuss einer weiteren Abfahrt zu kommen. Fazit, ich komme wieder. Bei reichlich Neuschnee ist der Geigelstein der Berg der Berge.

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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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