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Schaflegerkogel
Tour 278 2405 m Schaflegerkogel Stubaier Alpen Skitour L 04.02.07    

www.sirdar.de

Ausgangspunkt:

Grinzens (928m)

Anfahrt von München:

München - Garmisch - Mittenwald - Inntal. Bei Zirl einmal quer durch das Inntal nach Axams. Hier rechts weg nach Grinzens. Am Ortseingang Hinweisschild "Kemater Alm". Rodelbahn zweigt kurz darauf links in den Wald ab. 50m rechts gebührenpflichtiger Parkplatz bei einem Cafe. Insg. 2h.

Stützpunkt:

Kemater Alm (1673m)

Route:

Zustieg Kemater Alm:
Von Grinzens in 2.5h immer flach entlang der Rodelbahn (Forstweg) zur Kemater Alm.

Schaflegerkogel:
Von der Kemater Alm in das Tal rechts. Man folgt eine Weile einen Forstweg. Dort wo ein kleiner Kessel erreicht wird und der Bach rechts leicht überquert werden kann (direkt unterhalb des Sonntagsköpfls) wechselt man die Talseite und steigt von nun an immer in südlicher Richtung am Berghang auf. Es geht durch mehrere Mulden. Nach einer letzten Rippe steht man in der breiten Mulde zwischen Schaflegerkogel und Schafkogel. Hier nun rechts hoch. Links ist bald das Gipfelkreuz des Schaflegerkogels sichtbar. Man erreicht den höchsten Punkt über die sanft geneigte Nordflanke. Von der Hütte: 2h.
Gipfel: N 47.15471° E 11.23719°

Charakter:

Die Rodelbahn bis zur Kemater Alm bürgt für Schneesicherheit beim Zustieg. Der weitere Weg erfolgt auf eher flachen Osthängen. Lawinengefahr dürfte also nur bei extremen Bedingungen herrschen. Im Talboden sollte man den Hängen links und rechts Beachtung schenken.

Karte:

AV-Karte 31/5 "Innsbruck", 1:25000

Führer:

Dieter Seibert "Skitouren Stubaier Alpen", Steiger Skitourenführer, 1996 Augsburg

Link:

www.bergsteigen.com



Titel: Auf Teer rutschen Skier auch
Bergspezln: Betty, Woife

Kalkkögel auf dem Weg zum Schaflegerkogel

Schneearme Zeiten, da sind mögliche Touren handverlesen. Der Schaflegerkogel gehörte dazu. Die Schneedecke war sogar durchgängig vorhanden. In den niederen Gefilden zeigte sich dafür das Vorhandensein einer Rodelbahn verantwortlich. Auf dieser geht es bis zur Kemateralm, bevor man dort rechts ins Gelände abbiegt. Es wird steiler, der Hügel ist eine unauffällige Kuppe in einem langen Grat. Für landschaftliche Reize sorgen die nahen Kalkkögel, die an wilde Dolomitenzacken erinnern.
Der Bruchharsch runter war weniger eine Freude, aber keine Steinberührung! Die gab es später kurz vor Abschnallen, Teer sieht einer Eisdecke doch täuschend ähnlich. Bei Erkenntnis der Lage blieb keine Zeit für etwaigige Bremsversuche. Erfreulich allerdings, dass sich meine drastische Vermutungen hinsichtlich der Reibwerte von Asphalt nicht ganz bestättigten und ich so ohne größeres Malheur über das Hindernis hinwegrutschte. Die neuen Skier haben damit auch gleich ihre "Spurrillen", was sich beim Vergleich auf einer ordentlichen Berghütte auch wesentlich besser macht, als so ein makelloser Ski ... ;-)

GPS-Koordinaten eigene Messung - Angaben ohne Gewähr (Datum: WGS 84 Positionsformat: Dezimal)


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