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Hinterer Spiegelkogel
Tour 396 3426 m Hinterer Spiegelkogel Ötztaler Alpen Skitour M 30.05.10    

Abgeschiedenes Ziel über Vent www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:1500m
Zeit:4-5h
Lawinengefahr:Reine Frühjahrstour
Hangrichtung:West - Nord
Besonderheit:-

Ausgangspunkt:
Vent (1900m)

Anfahrt von München:
Durch das gesamte Ötztal bis Vent (2-3h, 250 km). Parkplatz im Dorfzentrum.

Stützpunkt:
nicht vorhanden

Route:
Hinterer Spiegelkogel In Obervent am großen Hotel linkshaltend und der Beschilderung zum Ramolhaus folgen. Der Weg führt zusehends steil nach oben, zuerst durch Wald, dann über Almen. Man muß in das Tal unterhalb des Vorderen Spiegelkogels. Direkt dorthin geht nicht, weswegen man den Hang weiter steil ansteigt, bevor man schließlich nach Süden in das besagte Tal queren kann und dieses schon weit oberhalb erreicht. Bei guter Sicht kann man nun die weitere Route sehr gut studieren.
Zunächst flach bis etwa auf Höhe des mittleren Spiegelkogels, wo man über eine kurze, aber sehr steile Flanke eine höhere Gletscherterrasse erreicht. Nun zusehens steil ansteigend in den kleinen Kessel rechts einer Felsrippe, die vom hinteren Spiegelkogel herabzieht. Am Ende dieser Felsrippe findet sich ein markanter Felskopf, rechts davon der Durchschlupf zur Nordflanke, nun wieder etwas steil bis zum Gipfelgrat und nach links zum höchsten Punkt.

Charakter:
Sichere Bedingungen notwendig, wie sie eigentlich nur im Frühjahr anzutreffen sind. Es gilt einen Zeitpunkt abzupassen, da sich die Tragepassagen in Grenzen halten und weiter oben der Schnee schon gut gesetzt ist. Im Gegensatz zu Similaun und Co. sehr ruhige Ecke im Tourenbereich von Vent.

Karte:
AV-Karte 30/1, Ötztaler Alpen Blatt Gurgl, 1:25000

Führer:
-

Link:
www.bergsteigen.com


Openstreetmap: Spiegelkogel
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)

Titel: Durchgeboxt
Bergspezln: Thomas

Ich sollte mal Statistik führen. Nordwandpläne enden bei mir denke ich zu 50% so, dass wir die Eiswand-Ausrüstung spazierentragen, um dann aufgrund widriger Verhältnisse doch auf den normalen Skiweg auszuweichen. Aber Hauptsache man kommt dann doch oben an.
Der Hintere Spiegelkogel glänzt mit einer nicht allzu steilen Firnwand, genau recht für nicht ganz wolkenfreie Wettervorhersagen. Leider war es von der Früh weg ziemlich bedeckt, mit gelegentlichen dichtem Schneetreiben. Unter diesen Umständen war der Normalweg dann doch besser, zumal Thomas diesen schon kannte. Der frische Neuschnee pappte wie Sau an den Skiern. Eine anstrengende Sache also. Oben sahen wir nix, aber nach den letzten Erfahrungen war ich doch sehr glücklich, zur Abwechslung mal nicht bei schwierigen Umständen gleich das Handtuch werfen zu müssen.
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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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