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Grubenkopf
Tour 453 2337 Grubenkopf Stubaier Alpen Skitour L 11.02.12    

Beliebte Tour am Brenner www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:900Hm von Obernberg
Zeit:3h
Lawinengefahr:gering
Hangrichtung:Nord
Besonderheit:Lange Schiebenstrecken, deswegen zeitaufwendiger als die 900Hm vermuten lassen. Gipfelkamm oft abgeblasen.

Ausgangspunkt:
Parkplatz ganz hinten im Tal beim Gasthof Waldesruh (1435m)

Anfahrt von München:
München - Innsbruck - in Richtung Brenner fahren. Bei Gries nach Obernberg fahren. 2.5h.

Stützpunkt:
Jugendhaus Obernberg (1400m), günstige, ruhige Lage. Absolut familientauglich.
www.jugendhaus-obernberg.at

Route:
Vom Jugendhaus Obernberg schiebt man in Richtung der Tribulaune über eine Wiese zum Parkplatz beim Gasthof Waldesruh. Von dort führt ein Forstweg zum Obernberger See. Links am See entlang und der Beschilderung Richtung Steineralm folgen. Dazu bei einem Marterl eher links am Hang hoch.
Man erreicht weite Almböden, welche man nach Süden in Richtung Grenzkamm überquert. Der Grubenkopf ist der höchste der vielen Hügel voraus. Man hält sich ab dem ersten Steilhang nach den Almböden eher rechts und kommt so über einige Mulden ins Grubenjoch (2196m). Der breite Gipfelkamm ist meist abgeblasen. Vom Joch auf alle Fälle rechts hoch zum höchsten Punkt.

Charakter:
Dürfte die beliebteste Tour im Gebiet sein. Umfassende Rundsicht. Am besten bei Neuschnee. Kaum Lawinengefahr. 900Hm klingt nach nicht viel, hinzu kommt jedoch einiges an Schiebestrecke.

Karte:
AV-Karte 31/3 "Brennerberge", 1:50000

Führer:
Dieter Seibert "Skitouren Stubaier Alpen", Steiger-Skitourenführer, 1. Auflage 1996, Augsburg

Link:
-

Karte: Grubenkopf


Titel: Frost, Teil 3
Bergspezln: Jens

Diese Tour war für mich v.a. dadurch gekennzeichnet, dass ich mit einer leichten Erkältung loszog und mit einer schweren zurück ins Tal kam. Hätte ich zwar vorher auch gewußt, aber die -20°C am Gipfel waren für eh schon angeschlagene Atemwege ein Killer. Dementsprechend schwammig war ich unterwegs. Jens fror schon eine ganze Weile am höchsten Punkt, bevor ich endlich aufkreuzte. Ein Foto hab ich auch nicht gemacht. Nun ja, an der Umgebung lags mit Sicherheit nicht. Die felsige Umgebung um Obernberg samt gleichnamigen See hat schon was.
Wir nächtigten mit Familie im Jugendhaus Obernberg (im übrigen sehr zu empfehlen). Den nächsten Tag verbrachten wir ausschließlich damit, unsere eingefrorenen Autos wieder flott zu kriegen. Nur so viel, klarer Punktsieg für den Benziner gegenüber den Diesel!

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