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Litnisschrofen
Tour 522 2068 Litnisschrofen (2068m), Krinnenspitze (2000m) Tannheimer Berge Skitour M 19.01.14    

Schöne Runde über Nesselwängle www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:1300Hm
Zeit:4h
Lawinengefahr:Überwiegend gering, Gipfelhang Litnisschrofen mit Südausrichtung mitunter gefährlich
Hangrichtung:alle Richtung, lawinenkritisch vor allem Südhänge
Besonderheit:Am Anfang Aufstieg über Piste. diverse steile Abfahrtsvarianten möglich.

Ausgangspunkt:
Parkplatz Skilifte in Nesselwängle (1130m)

Anfahrt:
Von Reutte kommend ins Tannheimer Tal, bzw. von Pfronten über Grän nach Nesselwängle. Lifte südlich der Bundesstraße.

Stützpunkt:
Krinnenalpe im Skigebiet (1527m)

Route:
Vom Parkplatz an der Talstation folgt man den Pistenverlauf bis zum höchsten Punkt im Skigebiet westlich der Krinnenalpe. Von hier führt nun eine ebene Querung westlich um die Krinnenspitze herum, man geht direkt auf die felsige Nordflanke des Litnisschrofen zu. Die Flanke wird durch ein steiles Kar durchschnitten, welches als Abfahrtsalternative oder eigenständige Tour in Frage kommt.
Für den Normalweg steuert man den Sattel zwischen Krinnenspitze und Litnisschrofen an, mit der Gräner Ödenalpe (1714m) gleich dahinter. Zum Litnisschrofen hält man sich nun rechts entlang des Sommerwegs. Man quert schließlich die Südflanke und steigt unterhalb des Gipfelkreuzes eine steilere Rinne empor. Unterhalb der letzten Felsrinne Skidepot. Ab hier wenige Meter durch die Felsrinne entlang der angebrachten Ketten zum Grat. In leichter Kletterei am Grat und zum Schluss auch etwas ausgesetzt zum Gipfelkreuz.
Abfahrt zunächst entlang des Aufstiegs bis zur Gräner Ödenalpe. Man erreicht von der Südseite auch das Nordkar, indem man oberhalb der Querung des Sommerwegs in die Scharte zwischen Haupt- und Vorgipfel aufsteigt (ziemlich steil). Hier könnte man nun bei guten Bedingungen das Kar abfahren und so wieder den schon bekannten Aufstiegsweg erreichen.
Von der Gräner Ödenalpe steigt man den mittelsteilen Südostrücken zur Krinnenspitze hoch. Abfahrt entlang des Aufstiegs oder man quert am Grat bleibend nach Westen und hat dann diverse steile Abfahrten durch Latschengassen zur Auswahl. Man kommt so auf direkten Weg wieder ins Skigebiet zurück.

Litnisschrofen
Aufstieg vom Sattel (Ödenalpe) zur Krinnenspitze

Litnisschrofen
Felsrinne zum Litnisschrofen

Litnisschrofen
Übergang zum Nordkar (Abfahrtsvariante)

Litnisschrofen
Litnisschrofen

Litnisschrofen
Aufstieg zum Litnisschrofen / Krinnenspitze vom Neunerköpfle aus gesehen.

Charakter:
Krinnenspitze viel begangen mit Pistenanschluß und kaum lawinengefährdet. Litnisschrofen geht nur bei sicheren Bedingungen in der Südseite. Übergang am Grat zum Gipfelkreuz erfordert leichte Kletterei und kann bei Vereisung gefährlich sein.
Die beschriebenen Varianten sind alle nordseitig, so um die 35° steil, aber oft befahren.

Karte:
Freytag & Berndt WK352 "Ehrwald - Lermoos - Reutte - Tannheimer Tal", 1:50000

Führer:
-

Openstreetmap: Litnisschrofen
Quelle: www.openstreetmap.org

Titel: Neue Ufer
Bergspezln: Gerhard

Litnisschrofen Die Tannheimer Berge kannte ich bisher ausschließlich aufgrund diverser Klettereien an Gimpel und Co. Dass man hier auch hervorragend schöne Skitourenrunden drehen kann, hatte ich noch nicht so auf dem Schirm. Dank Gebietskenner Gerhard, der tags zuvor noch ein Lücke in seiner Sammlung entdeckt hatte, machten wir uns auf den Weg zum Litnisschrofen. Ein schöner felsiger Berg, von dem man von Norden aus gesehen nicht unbedingt erwartet, dass man relativ einfach mit Skiern hochkommt.
Die diesen Winter vorherrschende Dauer-Föhnlage sorgte auch an diesem Tag wieder für warme Temperaturen und schmelzenden Schnee. Die Piste zeigte sich im braun-traurigen Zustand. Für uns kam sie als Zubringer zu schneereicheren Höhen gerade recht. Wir wollten den Litnisschrofen von Süden aus über den Normalweg angehen. Auf der Nordseite gibt es ein schönes Kar, welches wohl auch oft als eigenständige Tour gemacht wird. Man würde jedoch auch von der Südseite noch in dieses Kar kommen, wenn man ein steilen Aufstieg durch eine Rinne in Kauf nimmt.
Der Normalweg endet mit einem Skidepot kurz unterhalb des Gipfels und noch wenigen alpinistisch angehauchten Klettermetern durch eine mit Ketten gesicherte Felsrinne, sowie einem kurzen Grat, der aber durchaus ausgesetzte Passagen hat.
Wir fuhren den Normalweg auch wieder ab und holten uns weitere Höhenmeter in Form der Krinnenspitze. In deren Nordflanke gibt es einige Latschengassen, durch die steile Abfahrtsvarianten führen. Zumindest teilweise konnten wir durch Pulver pflücken, bevor der Schnee in Pistennähe wieder schwer und tief wurde.
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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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