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Engelspitze
Tour 559 2291m Engelspitze Lechtaler Alpen Skitour L 18.01.15    

Traumtour nach Neuschnee www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:1000Hm
Zeit:2-3h
Lawinengefahr:Gering, so man eine günstige Spur wählt, im Gipfelbereich ist dafür nicht viel Platz.
Hangrichtung:W
Besonderheit:Im Mittelteil dichter Wald

Ausgangspunkt:
Namlos (1225m)

Anfahrt:
Man fährt über Reutte oder Lermoos nach Berwang. Von dort weiter nach Namlos. Bevor die Straße in einer scharfen Kehre nach rechts abbiegt und man nach Namlos kommt, findet sich auf der linken Seite freies Almgelände ("Amselboden"). Am besten dort, soweit möglich am Straßenrand parken. Ansonsten im Ort selber oder weiter oberhalb auf der Straße wieder zurück Richtung Berwang finden sich noch einige Buchten. Man muss dann entlang der Straße bis zum Amselboden zurücklaufen.

Stützpunkt:
-

Skitour:
Von der Straße nach Namlos steigt man in südlicher Richtung, über flaches, baumfreies Gelände hoch ("Amselboden"). Man hält sich nach einem kleinen Waldgürtel eher links, der Lichtung folgend. Entlang des Sommerweges steigt man schließlich ein scharf eingeschnittenes Tal hoch, bis man den Bach im Talgrund leicht nach rechts queren kann. Jenseits führt der Steig zunächst weiter. Man quert auf diesem weiter eher südlich, bis man über eine am Anfang nur schwer als solche erkennbare Schneise durch den Wald aufsteigen kann. Dies ist schon der Westrücken der Engelspitze, über den der gesamte weitere Aufstieg erfolgt. Durch Waldschneisen also immer weiter östlich aufsteigen. Man erreicht freies Gelände, der Westrücken verengt sich immer mehr, bis schließlich ein nur noch schmaler Kamm zum Gipfel führt.

Abfahrt entlang des Aufstiegs, im oberen Teil sind bei sicheren Bedingungen einige Varianten möglich.

Engelspitze
Weg über den Westrücken oberhalb der Waldgrenze

Engelspitze
Kurz unterhalb des Gipfels

Engelspitze
Engelspitze gesehen von der Tauberspitze

Charakter:
Recht sichere Skitour bei vernünftiger Spurwahl. Der Gipfelgrat ist sehr windanfällig. Im Gipfelbereich sollte man sich immer auf dem Gratrücken bewegen, nur wenige Meter links und rechts davon besteht enorme Schneebrettgefahr, insbesondere in der Nordwestflanke.

Karte:
Freytag & Berndt WK352 "Ehrwald - Lermoos - Reutte - Tannheimer Tal", 1:50000

Führer:
-

Link:
www.tourentipp.de

Openstreetmap: Engelspitze
Quelle: www.openstreetmap.org

Titel: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort
Bergspezln: Woife, Flo

Engelspitze Einmal in der Saison gibt es diesen Tag, wo alles passt. Bei der Tour zur Engelspitze passte es. Auch wenn das frühmorgens an der Straße noch nicht ersichtlich war. Die ersten Aspiranten luden erst gar nicht aus und machten sich mit einem "abgewehter Grat" von dannen. Wir mussten erstmal einen Parkplatz finden, was mit dem Neuschnee gar nicht so einfach war.
Im unteren Teil noch neblig, wurde es sonnig, so bald wir die Waldgrenze unter uns hatten. Die Stimmung mit Nebel im Tal und den frisch eingeschneiten Bergen ringsum war schlichtweg umwerfend. In unmittelbarer Nähe im Tal gegenüber erhob sich die Namloser Wetterspitze und das war vorerst auch der einzige Berg, den ich benennen konnte. Unbekannte, große Lechtaler Alpen. Weiter oben am Gipfel gesellten sich aber noch ein, zwei Bekannte hinzu.
Auf den Weg dahin überwiegte schon mal die Vorfreude, unverspurte Pulverhänge mit optimaler Neigung wohin man schaute. Das gilt allerdings nicht für die steile Nordwestflanke. Die stürmischen Winde der letzten Tage hatten ihr Werk verrichtet und viel Triebschnee abgelagert. Auf den letzten Metern vor dem Gipfel verengte sich der begehbare Weg am Westkamm auf einige wenige Meter. Sobald man in die begrenzenden Flanken geriet, lösten sich auch schon oberflächliche Schneerutsche.
Der Gipfel der Engelspitze ist eher mehr Vorgipfel zum Seelakopf, der ist aber mehr Kraxlberg und mit Skiern von daher nicht zu erreichen.
Die Eindrücke vom Aufstieg täuschten nicht, wir surften quasi im Pulver zu Tal.
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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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