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Rotlahner
Tour 567 2748m Rotlahner Villgratner Berge Skitour M 06.04.15    

Aussichtsloge im Gsieser Tal www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:1200Hm
Zeit:Aufstieg 3-4h
Lawinengefahr:Im Kammbereich Lawinengefahr
Hangrichtung:West
Besonderheit:Im Mittelteil steiler Abschnitt im Wald

Ausgangspunkt:
St. Magdalena im Gsieser Tal, Talschlußhütte (1465m), bzw. Parkplatz Rodelbahn südöstlich davon.

Anfahrt:
Man fährt vom Pustertal bei Welsberg das Gsieser Tal ganz hoch bis zur Talschlußhütte. Dort Parkplatz. Bzw. südöstlich führt eine kleine Straße zum Beginn einer Rodelbahn. Auch hier kann man parken.

Stützpunkt:
Auf Tour keiner.

Für einen längeren Aufenthalt sei der "Waldsamerhof" empfohlen. Zum Beginn der Skitour auf den Rotlahner geht man dann einfach 500m über eine Wiese.
www.waldsamerhof.it

Skitour Rotlahner:
Von der Talschlußhütte folgt man dem Weg zur Rodelbahn, bzw. parkt gleich dort. Dann der Rodelbahn und dem anschließenden Forstweg taleinwärts folgen bis zur Köfleralm auf 1861m. Hier rechts dem Steig in östlicher Richtung folgen. Man wähnt sich schließlich in einer Schlucht. Dort wo es steiler wird, hält man sich rechts, überquert den Bach und folgt im wesentlichen dem Sommerweg zur Kasermähder-Alm sehr steil durch den Wald. Dieser Wegabschnitt ist etwas unangenehm, insbesondere bei hartem Schnee.
In der Nähe der Alm erreicht man wieder freies, flacheres Gelände. Man steigt zunächst weiter in östlicher Richtung auf, vor einem Felsriegel geht es im muldenreichen Gelände nordöstlich in ein breites Kar. Unter dem Rotlahner gelangt man in einen Kessel und steigt von dort eine steilere Flanke zum tiefsten Punkt eines Sattels auf (Heimwaldjoch, 2644m). Über den Kamm nun rechtshaltend, kurz auch exponiert zum höchsten Punkt.

Abfahrt:
Entlang des Aufstiegs. Bei guten Bedingungen gibt es eine tolle, steile Variante. Dort wo man wieder gerade zur Kasermähder-Alm abfahren würde, hält man sich in Abfahrtsrichtung links. Nach einer längeren Querung kann man durch lichten Wald, teilweise sehr steil in einen Graben abfahren. In der Talmulde läßt es sich gut entlang eines Bachs nach draußen fahren. Zwischen einer Brücke und der Köfleralm gelangt man wieder auf den Aufstiegsweg.

Rotlahner
Weiterweg ab der Kasermähder-Alm

Rotlahner
Gipfelgrat

Charakter:
Beliebte Skitour im Gsieser Tal. Lawinengefahr nur im Kammbereich. Man sollte sich auf dem Kamm in Richtung Gipfel nicht zu weit in die Flanken wagen. Die beschriebene Abfahrtsvariante ist nur bei sehr guten Bedingungen machbar.

Karte:
Tabacco Nr. 032 "Antholzer Tal - Gsieser Tal", 1:25000

Führer:
-

Link:
www.tourentipp.de

Openstreetmap: Rotlahner
Quelle: www.openstreetmap.org

Titel: Dunstiger View, aber Hauptsache es staubt!
Bergspezln: Flo

Rotlahner Ostern verbrachten wir mit Familie im Gsieser Tal, in unseren Breiten ja eher unbekannt. Dementsprechend geht es hier etwas ruhiger zu, als in anderen Tälern. Zumindest im Winter. Das Gsieser Tal bietet dabei ein Fülle von Skitouren. Wir hatten uns den Rotlahner ausgesucht und mussten dabei von unserer Unterkunft, den sehr empfehlenswerten "Waldsamerhof" nur ein paar Meter über die Wiese laufen, um zum Einstieg zu kommen. Schnee war in den unteren Lagen schon spärlich, oben hatte es nochmal geschneit, zudem war es saukalt, wie den ganzen Winter nicht.
Nach einem unangenehmen Waldstück erreicht man freies, muldenreiches Gelände. Alles nicht allzu steil, so dass man sich vorerst ob Lawinen keine Gedanken machen muss. Weiter oben gelangt man in einen Kessel unter dem Heimwaldjoch. Hier heißt es dann doch aufpassen und man sollte tunlichst direkt die Scharte ansteuern. Von dort sind es noch ein paar exponierte Meter bis zum Gipfel des Rotlahners. Hier kommt man vor allem wegen der Aussicht hoch. Die war bei uns leider etwas dunstig und so konnten wir Berühmtheiten wie Drei-Zinnen oder Hochgall nur erahnen.
War dank Pulverabfahrt zu verschmerzen. Wir testeten eine Abfahrtsvariante links vom Aufstieg (in Abfahrtsrichtung gesehen) und fuhren sehr steil in einem Graben ab. Genial!
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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
www.sirdar.de - Kommentar

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