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Fellhorn
Tour 604 1765m Fellhorn Chiemgau Skitour L 12.02.16    

Der Weg ist hier das Ziel. www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:1000Hm
Zeit:3-4h im Aufstieg
Lawinengefahr:... so gut wie gar nicht lawinengefährdet.
Hangrichtung:vorwiegend Nord
Besonderheit:weite Schiebestrecken

Ausgangspunkt:
Wanderparkplatz Seegatterl (760m)

Anfahrt:
Von Reit im Winkl gehts in Richtung Skigebiet Winklmoosalm. Beim ersten Lift am Seegatterl findet sich auf der rechten Seite ein Wanderparkplatz. Man sollte es tunlichst vermeiden, dann anzurücken, wenn die Skilifte aufmachen (8:30 Uhr). Sonst steht man im Stau. Recht viel später wird es dann schwierig, einen Parkplatz zu finden. Deswegen eine Tour für Frühaufsteher.

Stützpunkt:
Hindenburghütte (1260m), auch alternativer Ausgangspunkt
www.hindenburghuette.de

Straubinger Haus (1551m)
www.straubingerhaus.de

Skitour:
Vom Wanderparkplatz führt zunächst eine Forststraße (Rodelbahn) zur Nattersbergalm. Von dort die breite Lichtung hoch und weiter dem Forstweg zur Oberen Hemmersuppenalm verfolgen. Bei einer beschilderten Abzweigung (zweite Rechtskurve), folgt man besser den Weg links, um wenig später einen Steig rechts durch den Wald zu nehmen. Dort wo es flach wird und man aus dem Wald rauskommt, behält man die Richtung bei und gelangt so zur Hemmersuppenalm.
Von dort linkshaltend ein Seitental hoch und am oberen Rand auf einem Weg einen steilen Hang nach rechts queren. Man erreicht eine Mulde, durch diese hinauf zum Sattel mit dem Straubinger Haus. Nun wechselt man die Richtung, südlich geht es auf einen Vorgipfel, dann hinab in eine Senke, um schließlich mit nur wenig Höhenmeter zum nun sichtbaren Fellhorn zu laufen.

Die Abfahrt erfolgt entlang des Aufstiegs. Bei der Querung des Hangs oberhalb der Hemmersuppenalm, lockt die Abfahrt durch steile Rinnen links hinab. Man gelangt dabei zu einer Loipe, auf dieser rechtshaltend wieder zurück zur Hemmersupppenalm. Hier sollte man tunlichst versuchen, den direkten Weg zur Nattersbergalm wieder zu finden und nicht zu lange auf der Loipe zu bleiben.

Charakter:
Standardsatz, bei vernünftiger Spurwahl, keine Lawinengefahr. Nirgends so wahr, wie bei dieser Tour. Es handelt sich eher um eine Langlauftour, welche man auch gut mit diesen machen könnte. Landschaftsgenießer werden voll auf ihre Kosten kommen, Abfahrer finden doch ein paar kleinere, nordseitige Hänge, wobei wir dann uns wieder mit der Lawinengefahr auseinandersetzen müssen.

Karte:
Bayerisches Landesvermessungsamt, UK L7 "Chiemsee", 1:50000

Führer:
Andrea und Andreas Strauß, "Die schönsten Skitouren Chiemgau und Berchtesgaden", Bruckmann Verlag, 2007

Link:
www.skitourengehen.info

Openstreetmap: Fellhorn
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)

Titel: Langlauf
Stephan unterwegs mit: Betty, Flo

Fellhorn Wenn der Ausgangspunkt einer Skitour direkt gegenüber eines beliebten, schneesicheren Skigebiets ist, so darf man nicht den groben taktischen Fehler begehen und zu Öffnungszeiten der Lifte anreisen. Man wird im Stau stehen und einen Parkplatz suchen. Soweit schon mal die erste Lektion an diesem Tag.
Die Tour zum Fellhorn sollte man nur bei schönem Wetter machen, der landschaftliche Genuß steht eindeutig im Vordergrund. Man muss viel Strecke machen, um zum Gipfel zu kommen. Rund um die Hindenburghütte gibt es dementsprechend auch ein weitläufiges Langlaufgebiet. Am Straubinger Haus meint man eigentlich, weit kann es nicht mehr sein, nur noch ein kurzer Anstieg. Doch dahinter geht es nochmal in eine Senke, danach flach und weit bis zum Gipfel, der aber mit "unverstellter" Aussicht rundherum aufwarten kann.
Bei guter Lawinenlage kann man bei der Abfahrt ein paar Abstecher einbauen. So locken unter dem Straubinger Haus, bevor man zur Hemmersuppenalm quert, ein paar steile Rinnen durch den Wald. Flo und ich konnten nicht widerstehen, es war die Sache definitiv wert. Man landet auf der Loipe und darf dann über ein paar Buckel hinweg zur Alm skaten. Das geht in die Haxn.
Danach machten wir den Fehler, einfach auf der Loipe zu bleiben. Loipen haben es aber so an sich, nicht den direkten Weg zu nehmen, man will ja auf seine Runden kommen. Wir mussten uns durch ein Waldstück zurück zur Aufstiegsspur kämpfen. Deswegen die Empfehlung, ab der Hemmersuppenalm wieder tunlichst der Aufstiegsspur zurück zu folgen.

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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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