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Toreck
Toreck (2016m), Skitour, Mittel www.sirdar.de
Allgäu
Skitour über den Gottesackerplateau. Landschaftlich ein echtes Highlight, welches man sich aber erarbeiten muss.

Fakten
Ausgangspunkt:Mahdtalhaus, Kleinwalsertal (1100m)
Höhenmeter:1000 Hm
Zeit:5h
Lawinengefahr:Im Mittelteil 30-35° steile Hangabschnitte (Nordseitig)
Hangrichtung:Nord-Ost
Besonderheit:Gipfelaufbau felsig, Skidepot am letzten Lift

Openstreetmap: Toreck
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)


GPX-Viewer (Dynamische Kartenansicht)

GPS:
20220306_Toreck.gpx

Ausgangspunkt:
Mahdtalhaus (1100m), Parkplatz oberhalb der Hütte. Dort Infoschild für Tourengeher.
Von Oberstdorf ins Kleinwalsertal fahren. Kurz vor Riezlern biegt man rechts nach Schwende ab. Bei einer Gabelung geht es links Richtung Innerschwende. Die schmale Bergstraße bis zum Ende befahren.
Navi: Riezlern im Kleinwalsertal, Innerschwende

Stützpunkt:
Mahdtalhaus (1100m), DAV-Selbstversorgerhütte
www.dav-mahdtalhaus.at

Aufstieg:
Start ist am Parkplatz kurz oberhalb des Mahdtalhauses. Am Beginn steht ein Infoschild für Tourengeher. Dahinter läuft man zunächst einfach gerade die Wiese bis zum Waldrand hoch. Am Wald dann rechts halten. Bei der ersten Lichtung steil links hoch. Es folgt ein Wanderweg. Um ein Eck herum, hier ist man südseitig unterwegs und muss sehr wahrscheinlich ein paar Meter Skier tragen.
Dahinter kommt eine erste steilere Waldschneise, oberhalb wird ein Forstweg erreicht. Diesem folgen. In einer Kurve würde der DAV-Weg steil durch eine Schneise gerade hoch gehen. Das grüne Schild hängt hier umgekehrt am Baum. Einfacher ist es, man quert nach links zu einer Alm. Dann rechts einen Forstweg hoch. Und bei einem DAV-Schild wieder rechts. Man erreicht dann den oberen Teil der Schneise, hat aber ein Eck ausgegangen. Allerdings im Vergleich zur Waldschneise flach, aber dadurch auch wesentlich gemütlicher.
Der DAV-Weg quert nun entlang eines Hanges auf halber Höhe westwärts. Es geht ziemlich lang ohne viel Höhenmeter in das Tal hinein. Bevor man zu einer Alm abfahren würde, steigt man allerdings links einen nun steilen und freien Hang hoch. Man erreicht Felswände, die Route führt rechts davon immer noch steil weiter. Schließlich erreicht man den Gratkamm oberhalb des Gottesackerplateaus.
Man bleibt nun südlich des Gratkamms und erklimmt nicht enden wollend einen Hügel nach den anderen. Einen höchsten Punkt gibt es in dem Sinn gar nicht, bzw. er ist schwer auszumachen. Man kann also nach Belieben, soviel Gratkuppen mitnehmen, wie man will und seinen eigenen Gipfel definieren.

Abfahrt: im wesentlichen entlang des Aufstiegs. Dort wo man vom Gratkamm wieder links abfährt, kann man weiter unten auch entlang des Felsriegels bleiben und erreicht bei einer Alm wieder den Aufstiegsweg.

Charakter:
Viele Wildschutzzonen. Deshalb ist die Route mit grünen DAV-Schildern markiert, sonst würde man sie so kaum finden. Im Wald hat es einige steilere Passagen, die können v.a. beim Abfahren problematisch sein, wenn eisig. Sehr beliebt.
Der Hang direkt unterhalb des langen Gratkamms ist schon etwas steiler (30-35°, nordseitig) und kann deswegen schon lawinengefährdet sein.

Karte:
Landesamt für Vermessung "Allgäuer Alpen", 1:50000

Weitere Infos:
www.tourentipp.com


Route nicht verhandelbar
Die derzeitige Route entstand wohl nicht ohne Konflikte zwischen den üblichen Interessensgruppen. Somit stellt die vom DAV ausgehandelte Route also einen Kompromiss dar und ist zum Glück gut ausgeschildert, sonst würde man den Weg so nicht finden. Kompromisse folgen oft verschlungenen Pfaden.
Unten geht es teilweise recht steil durch den Wald, das ist etwas hackelig. Bei uns war es schon recht abgefahren und damit ziemlich eisig. Die zweite Schneise verpassten wir aber im Aufstieg, jemand hatte Absicht oder nicht das DAV-Schild umgedreht. Im Nachhinein war diese Variante aber gar nicht so schlecht, man geht zwar ein Eck aus, das aber gemütlich und v.a. nicht vereist. Bei der Abfahrt nahmen wir dann den direkten Weg und mussten prompt abschnallen.
Weiter oben folgt dann eine schier endlose Querung, bevor es endlich den Berg hochgeht. Schließlich erreicht man den Gratrücken und die Aussicht war dann schon mal jede Mühe wert. Zu Füssen das Gottesackerplateau, ein weitläufiges Karstgebiet, darüber der Hohe Ifen und gegenüber der Widderstein ist auch eine Schau.
Weiter hoch zieht sich der Weg etwas, Karstgelände hat das so an sich, eine Kuppe nach der anderen. Der höchste Punkt ist gar nicht so einfach auszumachen. Rechts ist ein Felsabbruch ins Mahdtal, links geht es vergleichsweise sanft runter zum Gotterackerplateau und den Kamm dazwischen schmücken jede Menge Hörner oder Buckel, wie auch immer man die Erhebungen nennen will. Wir guckten uns einen schönen aus und der erhob sich auch ziemlich über den Rest.
Das Gottesackerplateau, der Hohe Ifen, ich glaub, ich muss hier nochmal her.

Stephan unterwegs mit Betty am 06.03.2022




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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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