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Reiseberichte Sirdar.de
Ecuador
Ecuador www.sirdar.de

Endlich sollte es wieder losgehen! Dieses Mal nach Ecuador, hohe Berge besteigen, Land und Leute kennenlernen. Kaum irgendwo geht das wohl so einfach und gut wie in Ecuador. Ein kleines, aber schönes und vor allem enorm vielfältiges Land. Es gibt den schmalen Küstenstreifen, mit schwülwarmen Klima. Die Sierra, mit der "Straße der Vulkane". Die Andenkette ist hier gespickt mit eisgepanzerten Riesen, bevor sie abrupt ins Amazonas-Becken, dem Oriente, abbricht. Von hier machen sich unzählige Flüsse, vereinigt schließlich im Amazonas, auf den weiten Weg zum Atlantik.
Dann wäre da noch das Kleinod Galapagos-Inseln im Pazifik. Zum größten Teil Nationalpark, findet sich hier über und unter Wasser eine einmalige Tierwelt, wie es sie nur hier gibt. Ecuador - muy pequeno, pero muy bonito!

Planung Vorbereitung
Reiseticker Nachrichten von unterwegs
Zeittafel Zeitlicher Überblick

Ecuador

Zeittafel

11.12.04Abflug von München, mit KLM über Amsterdam, Bonaire, Guayaquil nach Quito
12.12.04Ankunft in Quito, Altstadt
13.12.04Quito: Panecillo, Altstadt-Rundgang, Guápulo
14.12.04Bosque Protector Pasochoa (Naturpark)
15.12.04Fahrt von Quito nach Riobamba
16.12.04Fahrt nach Achupallas, 1. Tag Inka-Trail
17.12.042. Tag Inka-Trail (Cuchilla de Tres Cruces 4400m)
18.12.043. Tag Inka-Trail, Ingapirca, Fahr zurück nach Riobamba
19.12.04Fahrt Riobamba - Lasso
20.12.04Cotopaxi: Anfahrt und Aufstieg zum Refugio Jose F. Rivas (4800m)
21.12.04Cotopaxi: Gipfel (5898m) und zurück nach Lasso
22.12.04Fahrt Lasso - Ambato
23.12.04Chimborazo: Anfahrt und Aufstieg zum Refugio Whymper (5000m)
24.12.04Chimborazo: Gipfel (6310m) und zurück nach Ambato
25.12.04Fahrt Ambato - Banos
26.12.04Mit dem Fahrrad von Banos nach Puyo
27.12.04Aufstieg zum Refugio am Tungurahua (3820m)
28.12.04Fahrt Banos - Puyo - Macas
29.12.04Besichtigung der Umgebung von Macas mit Tourguide
30.12.04Fahrt Macas - Cuenca
31.12.04Cuenca, Stadtrundgang
01.01.05Fahrt Cuenca - Guayaquil
02.01.05Flug nach Galapagos mit TAME, Beginn Boottour mit Baltra und Bachas-Beach (Santa Cruz)
03.01.05Galapagos: Plaza Sur, Santa Fe
04.01.05Galapagos: Espanola (Punta Suárez, Gardner Bay)
05.01.05Galapagos: Floreana (Post Office Bay, Devil's Crown, Punta Cormorant)
06.01.05Galapagos: Santa Cruz (Charles Darwin Research Station, Tortuga Bay)
07.01.05Galapagos: Santa Cruz (Cerro Crocker, Santa Rosa)
08.01.05Flug Galapagos - Guayaquil - Quito
09.01.05Rückflug mit KLM: Quito - Bonaire - Amsterdam - München
10.01.05Ankunft in München


Planung

Bücher

Ecuador
Galapagos

Inkatrail - Ingapirca
Cotopaxi
Chimborazo

Bücher

Ecuador
Peter Rotter
Brigitte Rotter-Eigenverlag
6. Auflage 1998

Trekking-Führer mit detailierten Routenbeschreibungen der populären Berge in Ecuador. Dazu die (damals) beste Beschreibung des Inka-Trails nach Ingapirca. Allgemeiner Reiseteil mit Infos zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten, Ausflugszielen und Städten. Auch der Oriente wird behandelt. Dazu gibt es eine leider nicht allzu gute Karte von Ecuador, sowie topographische Karten für den Incatrail, Chimborazo und Illiniza.
Leider etwas konfus verfasst. Nicht sehr übersichtlich aufgebaut.

Ecuador & Galapagos
Robert & Daisy Kunstaetter
Footprint Handbooks

Sehr gut gemachter Reiseführer, mit allen Informationen, die man so braucht. Beschreibung von Stadtrundgängen fehlen allerdings. Beschreibung von Ausflugsmöglichkeiten um die Städte herum ist auch eher dürftig.

Ecuador
Climbing & Hiking Guide

Rob Rachowiecki
Mark Thurber
Bradt Travel Guides

Sehr gutes Buch mit vielen Karten und Übersichtsskizzen.

Bergführer Ecuador
Günther Schmudlach
Panico Alpinverlag
1. Auflage 2001

Das Kompendium in Sachen Bergsteigen in Ecuador. Hier dürften alle bedeutenden Berge dieses Landes beschrieben sein. Die Berge in Ecuador ändern sich schneller als anderswo (vulkanische Aktivität, Gletscherschmelze) und so sind manche der beschriebenen Anstiege nicht mehr möglich, bzw. die Normalwege haben sich geändert.


Ecuador (alle Infos Stand 2005!)

Einreise

Denkbar einfach, Einreiseformular ausfüllen und schon erhält man als Deutscher ein 3-Monats-Visum. Dann gilt es noch, die Zollformalitäten hinter sich zu bringen. Hier wird das Gepäck nochmals durchleuchtet. Frische Lebensmittel dürfen nicht eingeführt werden.
Ein Taxi in das Touristenviertel von Quito, "Mariscal", kostet 5 USD (Stand: 2005).

Geld

In Ecuador wurde der Dollar als Währung eingeführt. US-Münzen sind ebenso gültig, auch Münzen aus Ecuador mit Dollar-, bzw. Cent-Prägung sind im Umlauf. Jede kleinere Stadt verfügt mittlerweile über einen Bankautomaten (auch am Flughafen in Quito). Es kann problemlos Geld mit Kredit- oder EC-Karten abgehoben werden. Große Dollarscheine sieht man in Ecuador nicht allzu oft und werden genauestens geprüft. 50-Dollar-Noten bereiten schon Probleme, ausserhalb einer Bank einen 100-Dollar-Schein loszuwerden, halte ich für aussichtslos.

Verständigung

Ohne Spanisch-Kenntnisse wird man Probleme bekommen. Englisch spricht so gut wie gar niemand.

Unterkunft

Ecuador ist touristisch gut erschlossen und man wird in den Städten nie ein Problem haben, eine Unterkunft zu finden. Die Preise bewegen sich so um die 10-15 USD pro Person im Doppelzimmer für eine Nacht in einem Mittelklasse-Hotel. Frühstück ist nicht immer dabei. Dusche ist meist vorhanden, warmes Wasser nicht zwingend.

Transport

In den Städten gibt es die "gelbe Pest". Abertausende von Taxis. Dank übergroßen Angebot nicht zu teuer. Die meisten fahren ohne Taxameter, deshalb Fahrpreis vorher ausmachen.
In Quito gibt es zudem viele Busse, u.a. einen Trolley-Busse, vergleichbar unserer Straßenbahn.
Zwischen den Städten gibt es Unmengen von Bussen, die zu allen Tageszeiten losfahren. Sitzplatz vorher reservieren ist nicht notwendig. Abfahrt ist vom Terminal Terrestre, den es in jeder Stadt gibt. In Quito hat es zudem noch jede Menge kleinere Busbahnhöfe. Aus- und zusteigen kann man praktisch überall. Das Ziel ist vorne an die Windschutzscheibe angeschrieben. Trotz der geringen Entfernungen können sich die Fahrten ganz schön in die Länge ziehen.
Dazu kann man sich PickUps mit Fahrer mieten, am besten bei Trekking-Agenturen deswegen nachfragen. Bei bekannten touristischen Zielen haben die Einheimischen diese Geldquelle längst erkannt und so ist es nicht schwer eine Fahrgelegenheit zu bekommen.

Wetter

Am besten man geht davon aus, das Wetter ist grundsätzlich schlecht. Dann erlebt man keine Enttäuschungen. Alles hängt davon ab, wieviele Wolken morgens schon über dem Land hängen, desto früher regnet es.
Vereinfacht stellt sich der normale Tagesablauf wie folgt dar, frühmorgens blauer Himmel, ab 10 Uhr wolkig, um zwei regnet es. Das wäre dann ein optimaler Tag, vielfach regnet es auch schon früher. Da Ecuador wie der Name schon sagt am Äquator liegt, gibt es keine Jahreszeiten. In der Sierra gibt es von Dezember - Januar in manchen Jahren eine kleine Trockenzeit.
Die Temperaturen hängen natürlich stark von der Höhenlage ab, an der Küste jenseits der 30°C mit drückender Luftfeuchtigkeit. In Quito (2800m) tagsüber so 20-25°C, abends kann es kühl werden. In den Bergen hatten wir auf den Gipfeln von Cotopaxi und Chimborazo so um die 0°C, während des Aufstiegs um die -5°C. Die Temperaturen können aber an diesen Bergen jederzeit in arktische Dimension abrutschen. Auf dem Inka-Trail hatten wir auf 4000m meist so 5-10°C.


Galapagos (Stand 2005)

Anreise

Nur mit dem Flugzeug möglich. Kosten von Quito ca. 380 USD. Fluggesellschaften TAME oder Aerogal. Es gibt zwei Flugplätze auf Baltra (Isla Santa Cruz) oder Isla San Cristóbal. Fast jede Rundtour mit einem Boot startet von Baltra. Der Flug von Guayaquil, wo alle Flieger von Quito zwischenlanden, dauert zwei Stunden.

Nationalpark

Zum Großteil sind die Galapagos-Inseln Nationalpark mit strengen Regeln. Auch die Unterwasserwelt ist geschützt. Ausserhalb der bewohnten Bereiche darf man als Tourist nur extra ausgewiesene Areale, sog. Visitor-Sites besuchen, die meisten davon auch nur mit Guide. Man bewegt sich auf markierten Wegen. Tiere dürfen nicht berührt und es darf nichts mitgenommen werden. Das man seinen Dreck nicht in die Gegend schmeisst, versteht sich hoffentlich von selbst.
Eintritt kostet 100 USD, die bei der Ankunft am Flughafen zu entrichten sind.

Yacht-Cruise

Will man möglichst viel von den Inseln sehen, kommt man an einer Rundreise mit einem Boot nicht vorbei. Ansonsten hängt man auf einer Insel fest und kann von dort nur Tagesausflüge unternehmen. Bootsverkehr zwischen den bewohnten Inseln existiert für Touristen quasi nicht, ausser man verfügt über Zeit und Geld in Hülle und Fülle.
Die Routen der Boote werden von der Nationalpark-Verwaltung vorgegeben. Es empfiehlt sich, rechtzeitig zu buchen, da die Plätze auf den Schiffen begrenzt sind. Wir heuerten auf der Rumba (Aida Maria Travel, Quito) an, einer kleinen Yacht mit max. 10 Passagieren und 5 Mann Besatzung. Die 5-Tage Rundtour mit vier Nächten auf dem Boot kostete uns 475 Euro, gebucht über eine deutsche Reiseagentur. Bei der Wahl des Schiffes sollte man beachten, dass man die Visitor-Sites immer gemeinsam als Gruppe besucht. Ist man auf einem Schiff mit 20 oder 30 Leuten, springen auch immer gleichzeitig so viele Leute am selben Platz rum. Das schmälert das Naturerlebnis doch erheblich. Daher mein Tipp, ein so kleines Boot wie möglich. Schmälert zwar den Komfort, steigert aber das Erlebnis und schont den Geldbeutel.
Was braucht man auf den Schiff? Sonnencreme, Badehose, Badelatschen und lange Kleidung, wenn der Sonnenbrand sich unvermeidlich einstellt. Schnorchel-Ausrüstung dürften mittlerweile alle Boote zum Leihen dabei haben.
Hat man einen Trip gebucht, wird man direkt vom Ankunftsflughafen, also in den meisten Fällen Baltra, abgeholt.




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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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