Du bist hier » Reiseberichte

Kommentare zur Tour:ansehenanfügen

Reiseberichte Sirdar.de
Selvaggio Blu
Sardinien: Selvaggio Blu www.sirdar.de

Selvaggio Blu
Sardinien - Selvaggio Blu
Eine Wegbeschreibung
von Stephan Rankl

Das Buch ist u.a. erhältlich bei:
www.epubli.de
www.amazon.de


4.99 Euro als Epub (Direktlink mit Leseprobe)

Worum geht's?
Selvaggio Blu - 28.4. - 08.05.2016
Der Selvaggio Blu zählt zu den schönsten Trekkingtouren weltweit. An der Ostküste von Sardinien führt der Weg eingeklemmt zwischen Felsen und Meer durch eine scheinbar unberührte, bizarre Landschaft. Der Anspruch ist hoch, es gilt Kletterpassagen zu überwinden, sich nicht im Dornenurwald zu verlieren und eine schwierige Logistik zu meistern. Bei all dem will dieses Buch helfen.
Belohnt wird der Wanderer mit dem starken Kontrast zwischen unberührter Felswildnis hoch über dem azurblauen Meer. Genau dafür steht "Selvaggio Blu", das wilde Blau.

Im Ebook gibt es ein paar grundsätzliche Information zum Selvaggion Blu, meine Eindrücke von einer Solo-Begehung ohne vorheriges Einrichten von Depots, sowie eine Wegbeschreibung mit GPS-Punkten. Karten mit ungefähren Routenverlauf sind enthalten.

GPS:
Die zum Ebook gehörenden GPS-Punkte können hier runtergeladen werden:
WaypointsSelvaggioBlu.gpx

Es handelt sich um eine Garmin-GPX-Datei mit zum Teil von mir gemessenen GPS-Wegpunkten entlang der Route. Vermehrt im zweiten Teil des Selvaggio Blu ab der Cala Goloritzè wurden Wegpunkte anhand von OSM-Daten ergänzt.

Selvaggio Blu, was ist das?
Selvaggio Blu Es handelt sich dabei um eine Mehrtagestour an der Ostküste von Sardinien. Am Golfo di Orosei gibt es hier eine eindrucksvolle Steilküste und im wahrsten Sinne mittendurch führt der "Selvaggio Blu". Wer schon mal mit einem Boot unter den Klippen entlang gefahren ist weiß, eine normale Wanderung kann das nicht sein.
Ist es auch nicht. An der Grenzlinie zwischen Meer und Fels führt dieser Traumpfad schwindelerregend entlang. Die vielfältigen Eindrücke will ich gar nicht näher versuchen zu beschreiben, einfach Fotos weiter unten gucken, mein Buch kaufen, Flug buchen und los gehts. Den Reiz der Unternehmung macht dabei auch das Abenteuer aus, einfach ist der Selvaggio Blu nicht. Der Alpinist ist durchaus gefordert.

Neuigkeiten:
Im Oktober 2015 ereignete sich nach starken Regenfällen ein riesiger Felssturz unterhalb der Punta Plumare kurz vor der Cala Sisine. Die Passage ist Stand Mai 2016 wieder begehbar, ein Weg ist mit Steinmännern markiert. Die kurz darauffolgenden Versicherungen einer Kletterpassage sind (knapp) nicht betroffen. Es ist abzusehen, dass sich hier weitere Felsstürze ereignen werden, deswegen vor Ort aktuelle Infos einholen.


Informationen:
Start und Ziel
Der originale Selvaggio Blu startete bei der Pedra Longa / Santa Maria Navarrese und führte in vier Etappen bis zur Cala Sisine. Es lohnt jedoch die lange Etappe über 6-7 Tage zu machen. Startpunkt ist dann Santa Maria Navarrese, Endpunkt Cala Gonone. Beide Orte sind mit allen notwendigen touristischen Einrichtungen gesegnet und von Cagliari, bzw. Olbia gut mit dem Bus zu erreichen. Für Fahrpläne bezüglich des überregionalen Busverkehrs hier gucken: www.arst.sardegna.it.

Karten, Bücher, GPS:
Tja, Buch, siehe oben. Pflichtlektüre, würde ich mal stolz behaupten ... ;-).
Und im Buch finden sich dann all die Hinweise für die anderen Bücher. Ein fairer Deal würde ich mal sagen, da hat jeder was davon.

Bezüglich Karten gibt es zu sagen, da hätte es die "La Mappa di Selvaggio Blu" vom Erstbegeher Mario Verin im Maßstab 1:15000. Die deckt aber nur den Bereich bis zur Cala Sisine ab. Dann gibt es noch die Kompass Karte Nr. 2498, "Sardinien Mitte", 1:50000. Die ist recht grob, dafür bekommt man einen guten Überblick und neben dem Selvaggio Blu sind auch andere Wanderwege eingezeichnet. Ich würde mal sagen, man braucht beide Karten.

Am Wichtigsten zur Orientierung dürfte aber eh das GPS-Gerät sein. Die gute Nachricht, es gibt frei erhältliche OSM-Daten, welche den Selvaggio Blu als Route enthalten. Empfehlen kann ich die "kowoma osm freizeitkarte" (dies als Suchbegriff verwenden).

Logistisches:
Die Wasserknappheit ist das beherrschende Thema. Es gibt viele Herangehensweisen. Vom Golgo-Hochplateau erreicht man über Wege immer wieder einzelne Punkte an der Steilküste und damit am Selvaggio Blu. Man kann somit vorab Depots einrichten.
Die Luxusvariante ist, sich allabendlich vom Boot aus versorgen zu lassen. Auch das ist möglich.
Bleibt noch die Abenteuer- oder Krumme-Rücken-Version. Alles Ansichtssache. Sprich, Wasser schleppen. Unter der Punta Giradili also gleich am ersten Tag, fließt ein Bach. Dies ist die einzige zuverlässige Wasserquelle am gesamten Selvaggio Blu. Es bleibt einem zunächst nix anderes übrig, als für den ersten Teil bis zur Cala Goloritzè Wasser mitzuschleppen. Das wären dann für 3 Tage jeweils mindestens 3 Liter. In der Cala Goloritzè gibt es direkt am Strand eine kleine Quelle, welche aber im Sommer bald austrocknen dürfte. Eine alternative "natürliche" Wasserquelle wäre hier die Bar, welche am Zugang vom Golgo-Plateau zur Cala Goloritzè steht. Sind etwa 2h von der Bucht bis dort hoch.
Für den nördlichen Abschnitt schaut es besser aus. Hier kommt man immer wieder an Höhlen vorbei, wo abtropfendes Wasser in diversen Gefässen gesammelt wird. Pech nur, wenn vorher eine größere Gruppe unterwegs war. Zu guter Letzt, in der Cala Luna hat es eine ganzjährig geöffnete Bar. Das ist aber schon fast am Ende der Tour.
Ich persönlich bin kein Risiko eingangen und habe an jeder Quelle "aufgelitert". Das bedeutete zwar immer voller, schwerer Rucksack, aber an Durst musste ich nicht leiden. Bleibt aber noch zu erwähnen, die Stichwege, welche man zur Anlage von Depots nutzen kann, lassen sich natürlich auch umgekehrt nutzen und so ist man immer relativ schnell auf dem Golgo-Plateau mit der ziemlich zentral gelegenen Bar, sowie dem Rifugio der "Cooperativa Goloritzè" (www.coopgoloritze.com).

Jahreszeit:
So man auf Depots verzichtet, kommt eigentlich nur das Frühjahr, also März bis Mai für eine Begehung in Betracht. Nur dann kann man damit rechnen, unterwegs sicher Wasser zu finden. Im Sommer dürfte es definitiv zu heiß zu sein, im Winter zu nass, es besteht die Gefahr von Felsrutschen. Herbst wäre sicherlich noch eine schöne Jahreszeit, nur dann dürften wirklich alle Quellen ausgetrocknet sein.

Ausrüstung:
Zelt braucht es eigentlich keines. Es hat genügend Biwakplätze, auch mit Felsen oder sonstwie überdachte, wo man vor Regen geschützt ist. Wer aber beim Gedanken an eine Nacht umgeben von herumstreunenden Hausschweinen und Ziegen leichte Panik fühlt, sollte doch über eine textile Mauer nachdenken.
Man braucht festes Schuhwerk, welches das scharfe Karstgestein problemlos verträgt. Lange Hosen sind auch anzuraten, man läuft viel durchs Unterholz.
Bezüglich Kletterausrüstung ist zu sagen, Kletterpatschen braucht man nicht. Die Kletterstellen sind dafür zu kurz und obendrein mittlerweile so gut wie alle auf irgendeine Weise entschärft. Frei wird man nur noch einen IIIer klettern müssen. Man braucht Material, um einen Standplatz an einem Baum bauen zu können, sowie 3-4 Expressen. Dann wären da noch die Abseilstellen. Davon gibt es unzählige, die meisten so 10-20m lang. Die längsten warten jedoch kurz vor der Cala Sisine. Um in den Biriola-Wald zu gelangen, hat es eine 45m Abseilstrecke. Diese lässt sich jedoch mittlerweile in eine 30m und 15m Abseillänge aufteilen. Der Zwischenstand ist mit Bohrhaken eingerichtet, die jedoch schwer zu finden sind. Zu dem handelt es sich auch um einen Schlingenstand, also definitiv nix für Anfänger.
Kurz vor der Cala Sisine hat es noch mal eine 40m-Abseillänge. Auch diese kann man nach 25m aufteilen. Entweder an einem armdicken Bäumchen, oder an einem einzelnen Bohrhaken ca. 3-4m rechts daneben (sehr schwer zu entdecken).
Nicht ganz so erfahrenen Alpinisten empfehle ich also eher die Mitnahme von zwei mindestens 50m langen Halbseilen. Experten kommen mit einem 60m-Seil aus (Stand 2016, die Situation vor Ort kann sich natürlich jeder Zeit ändern).
Was man unbedingt mitnehmen sollte, sind Trekkingstöcke. Eine echte Hilfe, bei dem oft wackeligen Gelände.


Etappen:
Hier beschreibe ich nur kurz die Etappen, so wie ich sie gelaufen bin. Ihr sollt ja auch das Buch kaufen, da gibt es dann eine ausführliche Beschreibung, mit der garantiert nix mehr schief gehen kann. Wenn doch, dann steht im Kleingedruckten, dass ihr selber schuld seit.

Etappe 1: Santa Maria Navarrese - Ovile us Piggius
Gehzeit: 4-5 Stunden
Für den Anfang eine leichte Etappe, die man auch an einem Nachmittag noch gut erledigen kann. Los geht es auf den gut ausgetretenen Pfad zur Pedra Longa. Dort steht eine Bar. Auch der weitere Weg ist bei Tagesausflügern noch beliebt. In einem Kessel unterhalb der Punta Giradili fließt ein kleines Bächlein. Die einzige zuverlässige natürliche Wasserquelle am Selvaggio Blu. Der Abzweig gleich nach dem Gewässer links hoch zur Hirtenhütte Ovile us Piggius ist dann schon etwas schwieriger zu entdecken. Der steilste und längste Anstieg gleich am Anfang. Hier muss man Höhenmeter machen.
Ein breites Felsband in der Südflanke der Punta Giradili leitet zum Hang mit der noch bewirtschafteten Hirtenhütte. Ich habe darunter unter einem Biwakblock meine erste Nacht verbracht, zärtlich von den Glöcklein um den Hals eines Zickleins um den Schlaf gebracht.

Etappe 2: Ovile us Piggius - Portu Pedrosu
Gehzeit: 9 Stunden
Das ist eine sehr spannende Etappe, hier ist alles geboten, was den Selvaggio Blu ausmacht. Von der Orientierung her dürfte das sogar die schwierigste Etappe sein. Grund hierfür, am Anfang läuft man oben am Golgo-Plateau. Hier verliert sich der Pfad immer wieder im Unterholz, auch hat es ein paar kleinere Varianten. Man lernt die Zeichen wie ein Pfadfinder zu deuten. Also Steine im Baum, von vielen Stiefelsohlen dreckbeschmierte Felskanten im steinigen Untergrund. Hin und wieder auch ein blauer Strich. Wenn gar nichts hilft, muss man das GPS auspacken, was ich an dem Tag oft tat.
Kurz vor Etappenende wartet auch die erste Kletterpassage. Zuerst muss man den mit Wacholderstämmen begehbar gemachten Abstieg in eine Schlucht finden. Raus gilt es eine Felswand zu überwinden. Wobei der Weg hier geschickt auf einem Band die schwächsten Stellen ausnutzt. Große Teile dieser Kletterpassage sind mittlerweile mit Stämmen oder Drahtseil gesichert. Frei müsste man hier einen IIIer klettern. Danach führt der Weg eine Landzunge hinab direkt ans Meer. Man kann in der Portu Pedrosu biwakieren. Dies ist eine fjordähnliche kleine Bucht.

Etappe 3: Portu Pedrosu - Cala Goloritzè
Gehzeit: 8 Stunden
Eine vergleichsweise gemütliche Etappe. Man quert am Anfang mehrere "Bacus", also Schluchten. Den Weg hinein und auch wieder hinaus zu finden, ist dabei die Herausforderung. Zum ersten Mal trifft man dabei auch auf die alten Mulliwege, die die Köhler zur Holzgewinnung angelegt hatten. Aus diesen Wegen ist letztendlich der Selvaggio Blu entstanden.
Zur Punta Salinas wartet ein schweißtreibender Anstieg in praller Sonne. Von dort oben bietet sich ein Blick aus der Vogelperspektive auf die bizarren Felsnadeln in der Cala Goloritzè, zu der man nun absteigt. Man ist wieder nah am Wasser, auch am trinkbaren. Die touristische Infrastruktur auf dem Golgo-Plateau ist in max. 2h von der Bucht aus zu erreichen. Der Clou jedoch, taktisch geschickt zur Halbzeit der Tour, findet sich direkt am Strand der Cala Goloritzè eine kleine Wassergumpe, die aus einer Quelle in der Felswand dahinter gespeist. Wohl aber nur im Winter und Frühling. Die Quelle ist gar nicht so einfach zu entdecken, obwohl sie maximal 20-30m von dem Punkt entfernt ist, wo man den Strand betritt.
Hinter dem gewaltigen Felsobelisken findet sich ein Picknick-Bereich unter einem Felsüberhang. Ein perfekter Biwakplatz.

Etappe 4: Cala Goloritzè - Urele Wald
Gehzeit: 9 Stunden
Der nördliche Abschnitt des Selvaggio Blu wird nun deutlich schwieriger. Die Königsetappe hat man dann gleich nach der Cala Goloritzè zu überwinden. Der Weg ist erstmal klar. Man zweigt in eine seitliche Schlucht ab, in dieser geht es aufwärts und bald steht man vor einer Steilstufe. Das ist die "Boladina". Zunächst sind das 20m, frei eine IV. Zum Einstieg leiten Wacholderstämme, dann muss man 2-3m zum Beginn der Drahtseile klettern. Diese leiten zum Ausstieg, wo man Stand an einem Baum machen kann. Man muss die mit Schotter gefüllte Rinne weiter hochsteigen, am Ende hat es dann nochmal eine 4m hohe Stufe. Ein angelehnter Stamm vereinfach die Sache.
Danach wird es wieder einfacher und man steigt am Lattone Grat zu einem famosen Aussichtspunkt.
Der Rest der Etappe wird wild. Dort wo man es gar nicht mehr vermutet, schlüpft man durch ein Schafgatter und steigt direkt gen Meer ab. Der Hang wird dabei immer bröseliger und gefährlicher, bevor es gar nicht mehr weiterzugehen scheint. Hier seilt man 20m auf ein Band ab. Man trifft auf Halbhöhlen, in der letzten wird das abtropfende Wasser gesammelt und man kann auftanken.
Nach einem weiteren Bacu geht es in den Urele Wald, den man auf ganzer Länge durchquert. Hier streifen viele Schweine umher, der Weg ist ziemlich zerwühlt. Eine erste Serie von Höhlen habe ich als Biwakplatz genutzt. Besser ist es jedoch, noch etwas weiter zu laufen, bis man auf eine weitere Höhle stößt. Hier ist alles eben, geräumig und ganz hinten in einer Nische (Stirnlampe) wird wieder Wasser gesammelt. Einen besseren Biwakplatz findet man am Selvaggio Blu nicht mehr.

Etappe 5: Urele Wald - Cala Sisine
Gehzeit: 10 Stunden
Für mich die schönste Etappe. Vor allem, weil sie unvermutet doch noch geklappt hatte. Aufgrund des Felssturzes unter Punta Plummare wußte ich nicht, ob der Weg noch begehbar ist oder nicht. Also hatte ich mich entschieden, vorsichtshalber auf Nummer sicher zu gehen.
Wie es der Zufall will, viele Leute traf ich die ganze Zeit ja nicht. Nur da wo ich es brauchte, war plötzlich eine italienische Gruppe samt Guide zugegen, den ich natürlich sofort ausfragte. Und er gab grünes Licht.
Doch der Reihe nach, nach einer Abseilaktion von der beschriebenen optimalen Biwakhöhle landet man in einem Felslabyrinth, aus dem man erstmal wieder herausfinden muss. Da hilft auch kein GPS mehr, es geht mehr um Feinheiten. Nachdem man einen Felsbogen durchschritten hat, ein Biwakplatz der Erstbegeher, wird es wieder etwas übersichtlicher. Man muss sich entscheiden, ob man original weitergeht, oder eine populäre Variante über das Golgo-Plateau in Richtung der Ololbizzi-Hütte nimmt. Hier traf ich dann auf den Guide und stürmte auf direkten Weg zum Biriola-Wald. Dieser Märchenwald ist seiner Natur entsprechend nur umständlich zu erreichen. Man durchquere eine Felsspalte und seile dann zweimal ab. Die zweite Abseillänge ist die längste am Selvaggio Blu. 45m, Experten können diese aber mittlerweile aufteilen, wie oben beschrieben.
So im Nirgendwo ist man doch wieder überrascht, auf die allgegenwärtigen Muliwege zu treffen. Einige Felssporne werden mit sehr kunstvollen Konstruktionen überwunden.
Dann steht man unter dem Felssturz der Punta Plummare vom Oktober 2015. Bei mir war die Verwüstung noch allgegenwärtig. Bäume, umgeknickt und zersplittert wie Streichhölzer. Oberhalb lag noch ein Felsblock von der Größe eines Einfamilienhauses in äußerst fragiler Lage bereit zum Abgang ins Meer. Notdürftig war ein Weg über das Chaos aus Felsen mit Steinmännern markiert. Die jenseitige, begrenzende Felswand war vom Felssturz nicht betroffen. Was auch gut ist, hier gibt es nochmal eine schwierigere Kletterei zu bewältigen. Man folgt dabei aber nicht den Pfeilen. Weiter unterhalb ist ein einfacherer Weg über Platten (III) mit einer Kette gesichert.
Wenig später folgt die zweite große Abseilfahrt über 40m. Auch diese könnte man aufteilen (Experts only), aber komfortabler ist es allemal in einem Rutsch bis zum Boden abzuseilen. Ein garstiger Wald, nochmal abseilen und man kann in die wunderschöne Schweinebucht, äh ... Cala Sisine absteigen.

Etappe 6: Cala Sisine - Cala Gonone
Gehzeit: 7 Stunden
Schweinebucht ... tja, der Traum vieler ist es, einmal an einem abgelegenen Sandstrand zu biwakieren. Die Cala Sisine, perfekt. Wäre da nicht diese Rotte Schweine gewesen, riesige Viecher, sehr neugierig. Von denen wollte ich mir nicht die Suppe vom Löffel schlecken lassen, also machte ich mich nach einem eh schon anstrengenden Tag nochmal auf die Socken und kam nach 2h per der Hirtenhütte "Cuile Sacedderano" an.
Ein Volltreffer, wie ich jetzt weiß. Dieser Sonnenaufgang von dort oben dürfte in diesem Leben nicht mehr zu toppen sein. Der Rest ist Auslaufen bis zur Cala Luna, wo Halbverdurstete eine so gut wie immer geöffnete Bar finden.
Der Weg ist nun nicht mehr schwierig und bald hat man Cala Gonone erreicht. Der örtliche Campingplatz hat schöne Bungalows, sehr zu empfehlen.

Etappe 7: Cala Gonone - Cala di Cartoe
Gehzeit: 5 Stunden (hin und zurück)
Ein schöner Abschluss ist es, von Cala Gonone noch nördlich bis zur Cala di Cartoe zu laufen. Hier geht die Steilküste vom Golfo di Orosei in flaches Gelände über. Hier hat es viele Sandstrände. Die Cala di Cartoe ist ein Traum. Ein würdiges Finale und entspannendes Bad für die geschundenen Knochen.
Impressionen:
Selvaggio Blu
Der Weg kann nur am Strand in Santa Maria di Navarrese beginnen.

Selvaggio Blu
Da steht er nun, der Rucksack, und will getragen werden. Geschätzte 25kg am Tourbeginn, davon 9l Wasser und Verpflegung für 6-7 Tage.

Selvaggio Blu
Vom Strand führt zunächst eine Straße hoch zu einer Bar mit Aussichtsterrasse. Hier startet der beliebte Weg zu Pedra Longa.

Selvaggio Blu
In der Ferne ist die Felsnadel der Pedra Longa zu erkennen und dahinter die Steilküste, durch welche der Selvaggio Blu führt. "Durch" ist durchaus die richtige Umschreibung.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Die Punta Giradili. Der Weg führt in die bewaldete Senke darunter, um dann auf halber Höhe auf einem Band von rechts nach links auf das Golgo-Hochplateau zu führen.

Selvaggio Blu
Die Pedra Longa. Direkt rechts davon gibt es eine kleine Bar.

Selvaggio Blu
Auf der ersten Etappe ist der Selvaggio Blu noch gut zu finden. Hier ist die einzige permanent verfügbare Wasserquelle am ganzen Weg in Form eines Bachs abgelichtet.

Selvaggio Blu
Nochmal ein Blick zurück auf die Pedra Longa. Der Pfad durch die Senke ist gut zu erkennen.

Selvaggio Blu
Das Felsband, welches unter der Punta Giradili zum Golgo-Hochplateau führt. Am Ende des Bandes findet sich die noch bewirtschaftete Hirtenhütte "Ovile us Piggius".

Selvaggio Blu
Mein erster Biwakplatz. Unter einem Block, weil es die Nacht ein wenig regnete. Allerdings hatte ich dann ständig Alpträume, dass mir ein Stein auf den Kopf fällt ...

Selvaggio Blu
Die Aussicht von meinem Biwakblock war aber schon mal nicht schlecht.

Selvaggio Blu
Weil der Baum so schön ist ...

Selvaggio Blu
Und auch die Pedra Longa erstrahlte nochmal im Abendlicht.

Selvaggio Blu
Nach Ende des Felsbandes ist man auf dem weitläufigen Golgo-Hochplateau. Vom Meer her zog Nebel auf, was die Orientierung in der Beziehung eh schon komplizierten 2.Etappe doch nochmal schwieriger machte. Dank GPS arteten meine "Ehrenrunde" nicht allzu sehr aus.

Selvaggio Blu
Die Schafställe der Hirtenhütte "Ovile us Piggius".

Selvaggio Blu
Das ist eine Wegmarkierung. Dafür muss erstmal so was wie einen Blick entwickeln.

Selvaggio Blu
Da gehts lang. Wie, der Weg ist nicht klar? Okay, dann GPS zücken ...

Selvaggio Blu
Der Steilhang "Sisiera". Hier muss man am rechten Rand ganz hinab, am unteren Ende queren und dann auf der anderen Seite wieder ein Stück hoch.

Selvaggio Blu
Beim Abstieg ergeben sich ein paar klassische Selvaggio-Blu-Motive.

Selvaggio Blu
Steile Passagen werden oft mit Wacholderstämmen überbrückt.

Selvaggio Blu
Das Ganze von unten betrachtet, eine wackelige Angelegenheit, aber stabiler, als es im ersten Moment aussieht.

Selvaggio Blu
Nach der Passage mit den Wacholderstämmen landet man in einer finsteren Schlucht. Die Wegmarkierungen werden gruseliger.

Selvaggio Blu
Da hat sich wohl mal eine Kuh in die Schlucht verirrt. Um da wieder rauszukommen, bedarf es Kletterfertigkeiten. Die erste richtig schwierige Passage am Selvaggio Blu.

Selvaggio Blu
Die erste Kletterpassage am Selvaggio Blu. Frei stellenweise eine 3. Ich habe den Wegverlauf so ungefähr eingezeichnet.

Selvaggio Blu
Mittlerweile sind hier die kniffligsten Abschnitte mit Drahtseil entschärft. Wacholderstämme liegen auch bereit.

Selvaggio Blu
Das Meer ist immer nah, doch meist doch so fern.

Selvaggio Blu
Die "Portu Pedrosu", eine fjordartig eingeschnittene Bucht. Das Etappenziel für meinen zweiten Tag.

Selvaggio Blu
Die Nacht über regnete es dieses Mal stärker. Zelt hatte ich keines dabei. Die Bucht ist jedoch bei kommerziellen Touren recht beliebt als Übernachtungsplatz und so konnte ich genügend Material für ein notdürftiges Dach auftreiben.

Selvaggio Blu
Immer wieder steht man direkt an der Steilküste. Hier reicht der Blick den ganzen Golfo di Orosei bis nach Cala Gonone entlang.

Selvaggio Blu
In der Bildmitte ist der Wald von Biriola zu sehen. Rechts davon die Punta Plummare mit dem Felssturz vom Oktober 2015.

Selvaggio Blu
Der Felssturz etwas vergrößert.

Selvaggio Blu
Eine sardische Hirtenhütte in voller Pracht. Kann man gut drin schlafen. Speziell bei dieser hätte irgendwo ein Wassercontainer stehen sollen. Den konnte ich aber partout nicht finden.

Selvaggio Blu
Der zur Hirtenhütte gehörende Schafstall.

Selvaggio Blu
Immer wieder ein starker Kontrast, knorrige, alte Bäume, welche über dem blauen Abgrund hängen.

Selvaggio Blu
Was soll man sagen, dieses Blau macht süchtig.

Selvaggio Blu
... und dieses Blau erst.

Selvaggio Blu
Na endlich, das klassische Selvaggio-Blu-Motiv, wie es auf jedem Buchdeckel zu finden ist.

Selvaggio Blu
Von der Punta Salinas sieht man schön den ersten Teil der nächsten Etappe. In der Schlucht warten die schwierigsten Einzelstellen, an einer Steilstufe namens "Boladina".

Selvaggio Blu
Die Cala Goloritzè mit dem markanten Felsobelisken von oben gesehen.

Selvaggio Blu
Von oben ...

Selvaggio Blu
Von unten ...

Selvaggio Blu
Das ist der Strand der Cala Goloritzè. Schon schön, mich interessierte aber nur die hier vorhandene Wasserquelle.

Selvaggio Blu
Und hier ist sie. Diese kleine Gumpe findet sich mitten am Strand in der Cala Goloritzè. Leicht zu übersehen. Tief ist das Loch nicht und wohl eher nur im Frühjahr in Betrieb.

Selvaggio Blu
Die Picknickbänke hinter dem Felsobelisken in der Cala Goloritzè gaben für mich einen vergleichsweise komfortablen Biwakplatz ab.

Selvaggio Blu
Wenig oberhalb der Picknickbänke zweigt rechts eine Seitenschlucht ab. Hier gehts zur Schlüsselstelle am Selvaggio Blu.

Selvaggio Blu
Das ist der Blick hinab zum Einstieg der Schlüsselstelle. Wacholderstämmer leiten zu einer kurzen steilen Stelle, die man mit Hilfe eines Bäumchens überwindet. 2m sicherlich um die IV. Erst danach beginnen die Drahtseilversicherungen. Ich bin zunächst ohne Gepäck aufgestiegen. Den Rucksack habe ich dann mit Hilfe einer Rücklaufsperre hochgezogen. Dabei musste ich aber nochmal von oben gesichert parallel aufsteigen. Der Rucksack war dann doch zu sperrig, um ihn einfach über die Wand hochzuziehen.

Selvaggio Blu
Hier der Ausstieg aus der Steilwand. Wie erwähnt hat es hier dann Drahtseile. Am Baum oberhalb kann man dann Stand machen und hat dann die etwa 20m hohe Wand überwunden.

Selvaggio Blu
Blick die Rinne hinab, welche sich oberhalb der ersten Steilstufe an der Boladina befindet.

Selvaggio Blu
Die zweite, kürzere Wandstufe wird dann mit Hilfe dieses Stamms überwunden.

Selvaggio Blu
Die Schäferhütte am Beginn des Lattone-Grats. Links von der Hütte gehts weiter.

Selvaggio Blu
Schon kunstvoll gebaut, muss man schon sagen.

Selvaggio Blu
Nein, diesen Stein habe ich nicht absichtlich so drapiert. Das war ein Zufallstreffer und steht exemplarisch für all die Schwierigkeiten, die man am Selvaggio Blu mit dem Gelände so hat.

Selvaggio Blu
Ich nähere mich unaufhaltsam der Punta Plummare. Immer noch nicht kann ich sehen, ob der Felssturz nun passierbar ist oder nicht. Gleich dahinter ist die Cala Sisine (verdeckt) und noch weiter hinten das Ziel Cala Gonone.

Selvaggio Blu
Nach dem Lattone-Grat wird es wild. Es geht hinab zum Meer. Diesen schotterigen Hang muss man hinab. Wo es wirklich unangenehm wird, kann man an einem Baum kurz abseilen.

Selvaggio Blu
Und hier die nächste Abseilstelle. Wer genau guckt, wird ein Fixseil entdecken. Am Ende der Felsplatte geht es 20m hinab.

Selvaggio Blu
So schaut dann die Abseilerei von unten aus. Wenn das Seil erstmal abgezogen ist, kommt man da nicht mehr hoch und findet sich in einem sehr wilden Teil an der Steilküste wieder.

Selvaggio Blu
Man geht an drei Halbhöhlen entlang. In der letzten wird von der Decke abtropfendes Wasser in Töpfen gesammelt.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Da ist der Topf mit dem Wasser. Leider kommen da auch die Ziegen dran. Nun ich habs überlebt, aus dem gleichen Topf zu saufen, wie der Rest der örtlichen Fauna.

Selvaggio Blu
Meine überdachte Lagerstätte auf einer Terrasse hoch über dem Meer. Nachts bekam ich hier schweinischen Besuch. Ich hatte den Schlafplatz den hier sonst heimischen, halbverwilderten Hausschweinen gestohlen.

Selvaggio Blu
Geschlafen habe ich aufgrund des tierischen Betriebs nicht viel, aber der Sonnenaufgang war Wahnsinn.

Selvaggio Blu
Golden Morning.

Selvaggio Blu
Der Held bei der Arbeit.

Selvaggio Blu
Genau da unten zwischen Meer und Fels windet sich der Weg irgendwo durch. Schon eine wilde Sache.

Selvaggio Blu
Wer suchet der findet. Am Ende der Durchquerung des Urele Walds findet sich eine sehr geräumige Höhle. Ein super Biwakplatz. Das Beste, mit Wasseranschluß. In der hintersten Ecke wird abtropfendes Wasser gesammelt. Zu finden nur mit Stirnlampe.

Selvaggio Blu
Schön ist es. Deswegen macht man den Selvaggio Blu und hat dann einen Erinnerungs-Schatz, mit dem man locker ein Jahr im Büro übersteht.

Selvaggio Blu
Schon wieder so nah und doch so fern.

Selvaggio Blu
Hier bitte hochklettern. Das hält schon.

Selvaggio Blu
Nach einer besonders wilden Wegstrecke, vermittelt dieser Felsbogen den Weg in wieder einfacheres Gelände.

Selvaggio Blu
Unter dem Bogen haben angeblich die Erstbegeher biwakiert. Die Aussicht stimmt auf alle FälleSelvaggio Blu
Nach einer besonders wilden Wegstrecke, vermittelt dieser Felsbogen den Weg in wieder einfacheres Gelände.

Selvaggio Blu
Unter dem Bogen haben angeblich die Erstbegeher biwakiert. Die Aussicht stimmt auf alle Fälle.

.


Selvaggio Blu
So schauts aus.

Selvaggio Blu
Man trifft auf mehr Schweine, als einem lieb ist.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Das ist die Felsspalte "Sa Nurca", da muss man durch um zur Abseilstelle zu gelangen, über die man den Biriola-Wald erreicht. Klingt spannend und das ist es auch. Die Felsspalte an sich ist aber einfach zu begehen.

Selvaggio Blu
Gleich nach der Spalte wartet diese Felswanne. Ums Eck rum wartet die erste kurze Abseillänge.

Selvaggio Blu
Da ist der märchenhafte Biriola-Wald. Hat man mal abgeseilt und das Seil abgezogen, sitzt man in so einer Art Mausefall, raus kommt man nur kletternd am anderen Ende. Gut es gibt links oben (nicht auf dem Bild) noch ein Steilkar, über das man sehr mühsam auch entfliehen könnte. Oder man schwimmt ...

Selvaggio Blu
Das ist die erste lange Abseilfahrt (von unten ... ;-). Gleich rechts neben dem Bäumchen ist mittlerweile ein Zwischenstand eingerichtet.

Selvaggio Blu
Blick vom Biriola-Wald hinab in die gleichnamige Bucht.

Selvaggio Blu
Ja richtig, der Felssturz, langsam rückte er näher.

Selvaggio Blu
Im Biriola-Wald ist man ja nun wirklich in einem abgelegenen Winkel unterwegs. Hier finden sich allerdings die eindrucksvollsten Hinterlassenschaften der Köhler, welche hier einst am Werke waren. In Kunstruktionen wie diesen wurden Felssporne für Mullis passierbar gemacht.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Da ist er nun, der Felssturz unter der Punta Plummare. Eine grandiose Verwüstung. Bäume, wie Streichhölzer umgeknickt. Das Gelände immer noch wackelig. Notdürftig war ein Weg mit Steinmännern durch das Chaos markiert.

Selvaggio Blu
Das schaut nicht gut aus, nur schnell drüber.

Selvaggio Blu
Geschafft. Zum Glück war die Felswand am anderen Ende nicht betroffen, wo man wieder aus dem Biriola-Wald herausklettern kann.

Selvaggio Blu
Um aus den Kessel mit dem Biriola-Wald wieder rauszukommen, wählten die Erstbegeher einen Riss und eine Querung mit Stellen im IV. Grad. Der Riss ist mit einem Pfeil markiert. Hätten sie mal weiter unten um die Ecke geluckt, dann hätten sie diese Kette gefunden ... ;-)
Im Ernst, auch ohne Kette wäre die Wandstufe über Platten leichter zu überwinden (max. III), als mit dem Riss.


Selvaggio Blu
Und da wo man es überhaupt nicht braucht, weil der Weg sowieso nur eine Richtung zulässt, da findet sich diese fette Markierung.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Die Cala Sisine.

Selvaggio Blu
Hier endet der originale Selvaggio Blu. Über das Golgo-Plateau kann man auch recht weit auf einer Schotterpiste bis an die Cala Sisine ranfahren.

Selvaggio Blu
Willkommen in der Cala Sisine. Hier die Hausordnung, respektieren sie die Gepflogenheiten der hier ansässigen Tierwelt.

Selvaggio Blu
Juckts?

Selvaggio Blu
Schöne Aussicht.

Selvaggio Blu
Der Schlafplatz meiner Wahl. Aber man gab mir zu verstehen: verpiss dich!

Selvaggio Blu
Zwischen den Schweinereien wollte ich nicht übernachten und so nahm ich nach einen 10h-Tag noch die nächste Etappe in Angriff. Ein Biwakplatz fand sich erst nach weiteren 2h bergauf. Ich sollte es aber nicht bereuen.

Selvaggio Blu
Am höchsten Punkt zwischen der Cala Sisine und der Cala Luna findet sich diese Hirtenhütte. Da drin verbrachte ich die Nacht auf harten, steinigen Boden, aber wenigstens sicher vor allzu neugierigen Borstenviechern.

Selvaggio Blu
Am nächsten Morgen dann dieser Sonnenaufgang. Was soll man sagen, umwerfend ...

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Ein Bildrätsel, such den Unterschied zu oben.

Selvaggio Blu
Ein uralter Wacholderbaum.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Ziel voraus, weit es nicht mehr bis nach Cala Gonone.

Selvaggio Blu
Da unten die Cala Luna. Ein Kletterparadies mit ganzjährig geöffneter Bar.

Selvaggio Blu
Cala Luna.

Selvaggio Blu


Selvaggio Blu
Um auch wirklich die ganze Steilküste abgelaufen zu sein, machte ich von Cala Gonone noch einen Abstecher nordwärts. Dort wo es ins Flachland übergeht, warten schöne Sandstrände.


Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
www.sirdar.de - Kommentar

Kommentare zur Tour (Kommentar hinzufügen)

Derzeit keine Kommentare vorhanden

Kommentar hinzufügen

Hier könnt ihr Anmerkungen loswerden, welcher Art auch immer.

Regeln:
Bitte kein HTML verwenden (wird rausgefiltert). Ich behalte mir vor, Kommentare zu löschen, falls sie nicht zum Thema passen, oder sonstwie unsachgemäß sind.

Dein Name:

Betreff:

Bitte das zweite Feld ankreuzen.

Nachricht:

www.sirdar.de
"Selvaggio Blu"
Das Buch: Selvaggio Blu, eine Wegbeschreibung von Stephan Rankl
Eine Wegbeschreibung


Webcam-Links:
Zugspitze, Wank
Wilder Kaiser, Südseite
Berchtesgaden
Zermatt und Umgebung
Randa, Weisshorn

"Kürzlich in Asien"
Das Buch: Kürzlich in Asien, von Stephan Rankl
Eine Radreise durch das wilde Asien