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Amrum
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Amrum - April 2022
Amrum-Karte Die Osterferien verbrachten wir dieses Mal an der Nordsee und hatten uns dafür Amrum ausgeguckt. Das versprach Ruhe und Natur und wir wurden nicht enttäuscht. Zudem erwischten wir eine Woche mit sehr schönen Wetter, gefühlt fast schon Badewetter.
Amrum zeichnet sich durch den ewig langen und breiten Kniepsand aus, eine wandernde Sandbank, die nun mit der Insel verbunden ist. So halt es also einen Ewigkeitstrand auf der Westseite, im Osten gibt es das Wattenmeer und dazwischen viele Dünen mit Strandhafer und vielen Vögeln.

Hier gibt es nun ein paar Infos und unsere Erlebnisse als Fotodokumentation ...

Allgemeine Informationen
13.4./14.4. Anreise und erster Ausflug zur Amrum-Odde
15.4. Themenweg Archäologie Norddorf
16.4. Radtour Amrum runter und rauf
17.4. Amrumer Odde
18.4. Die höchste Düne von Amrum

Allgemeine Informationen

Anreise
Wir kamen von Süden mit dem Nachtzug nach Hamburg-Altona. Von dort fährt man mit der Regionalbahn bis Dagebüll Mole und mit der Fähre direkt nach Amrum. Für die Fähre besorgt man sich die Tickets am besten vorab (www.faehre.de).

Vor Ort
Viele bringen ihr Auto mit auf die Insel, aber das macht keinen Sinn. So groß ist die Insel nicht (10 x 2.5 km). Es fahren Busse, am einfachsten kommt man jedoch mit dem Fahrrad rum. Fahrradverleihe gibt es gefühlt an jeder Ecke.

Unterkunft
Es gibt einen Campingplatz, Hotels natürlich und jede Menge Ferienwohnungen und -häuser. Lange im Voraus buchen ist also angesagt. Das begrenzte Angebot sorgt aber auch dafür, dass es nicht allzu voll werden kann.


13.4./14.4 Anreise und erster Ausflug zur Amrum-Odde

Dank der ÖBB gibt es nun auch wieder einen Nachtzug von München nach Hamburg-Altona. Ein sehr angenehmes Reisen. Von Altona fährt der Regionalexpreß nach Dagebüll und ein weiterer Zubringer zum Fähranleger. Auf die Fähre und schwupp, schon waren wir auf Amrum. Allerdings am anderen Ende in Wittdünn. Amrum besteht ja irgendwie eh nur aus drei Dörfern. Wittdünn, Nebel und Norddorf. Unser Feriendomizil lag in Norddorf. Es gibt auch einen Bus, der die einzige "Überlandstraße" auf Amrum abfährt. Das auch recht oft. Nur mit der Fähre kommen halt alle gleichzeitig an und dann ist der Bus aber mal so richtig voll.
Das Ferienhaus liegt am Ortsparkplatz, klingt erstmal nicht so gut, macht aber in dem Fall nix, weil hier ist ja alles überschaubar und dahinter fängt gleich die Dünenlandschaft an.

Allein in Norddorf habe ich vier Fahrradverleihe gezählt. Unsere Mobilität für die eine Woche war damit gesichert. Unser erster Ausflug ging gleich zur Amrumer Odde, so richtig schön mit Gegenwind und Regen. So stellt man sich das an der Nordsee vor. Das war aber auch das einzige Mal, danach folgten sehr sonnige Tage und wir wähnten uns fast, aber wirklich nur fast, am Mittelmeer.
Die Amrumer Odde ist die Nordspitze der Insel, ein rund 2km und 200m breiter Sandfinger mit einer rund 20m hohen Wanderdüne oben drauf.





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15.4. Themenweg Archäologie Norddorf

Erster Tag, erste Wanderung. Direkt vor unserem Ferienhaus in Norddorf startete eine Archäologie Themenweg. Dabei geht es zuerst durch die Dünen zum Kniepsand. Das ist eine wandernde Sandbank, ehemals vor Amrum aber inzwischen mit der Insel vereinigt, weswegen sich Amrum mit einem unendlich wirkenden Sandstrand rühmen kann.
Am Strand wandert man nach Süden bis zu einem Quermarkenfeuer. Was das ist, erkennt man gleich, wenn man es das erste Mal sieht. Hier führt nun ein Bohlenweg weg vom Strand, am Quermarkenfeuer vorbei und weiter zu den Resten einer eiszeitlichen Siedlung. Hier wurde ein Haus rekonstruiert. Weiter landeinwärts wartet ein Vogelkoje zur Besichtigung. Nun hält man sich wieder nach Norden und wandert zurück nach Norddorf.

Openstreetmap: Themenweg Archäologie Norddorf
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)

Der Weg ist ca. 9 km lang. Start ist in Norddorf am Parkplatz beim Minigolfplatz. Man braucht ca. 2-3h für die Runde. Richtig markiert ist der Weg nicht, verlaufen kann man sich aber mit Sicherheit nicht.















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16.4. Radtour Amrum runter und rauf

Die Insel ist ja nicht so groß, weswegen man sie im Grunde an einem Tag mit dem Fahrrad einmal in voller Länger hin und zurück erkunden kann. Abhängig vom Gegenwind natürlich. Wir sind an der Wattseite von Norddorf nach Wittdünn geradelt, und am Kniepsand entlang wieder zurück. Zwangsläufig wird man dabei in der Inselmitte hängenbleiben, in Nebel. Ein schönes Friesendorf mit netten Cafés.





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17.4. Amrumer Odde

Hierbei wird die Nordspitze der Insel, die Amrumer Odde umrundet. Startpunkt ist der Teerdeich, welcher Norddorf zum Wattenmeer hin schützt. Laut eines Wattführers versteckt sicht unter der Odde auch ein Teerdeich, welcher aber nun vollkommen von Dünen überrollt wurde. Die Prognose lautet auch, dass der Kniepsand langsam an der Nordspitze an Amrum vorbei wandert.

Openstreetmap: Themenweg Archäologie Norddorf
Kartendaten: © OpenStreetMap-Mitwirkende, SRTM | Kartendarstellung: © OpenTopoMap (CC-BY-SA)

Der Weg ist ca. 5 km lang, wenn man vom Fahrradparkplatz am Teerdeich aus startet. Direkt von Norddorf kann man natürlich auch loslegen, dann sind es 9 km.






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18.4. Die höchste Düne von Amrum

Der höchste Punkt von Amrum wäre dann eigentlich der Leuchtturm bei Nebel. Als höchste natürliche Erhebung gilt derzeit die Düne "A Siatler" mit 32m. Ein schöner Aussichtspunkt und praktischerweise sehr nahe zu unserem Urlaubs-Domizil. Sonst waren an diesem Tag rund um Amrum unterwegs und entdeckten doch die eine andere oder andere Überraschung ...















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