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Eine schwere und eine leiche Skitour am Achensee. Sehr schneesicher, dank schattigen Zustieg durch das Unterautal.
| Fakten Rether Kopf | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Talstation Christlumbahn, Achenkirch (945m) |
| Höhenmeter: | 1000 Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h, 13.1km |
| Lawinengefahr: | In der Gipfelflanke sehr hoch, sonst kaum |
| Hangrichtung: | Ost |
| Besonderheit: | Den Gipfelanstieg sperrt am Grat eine Wechte. |
| Fakten Gröbner Hals | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Talstation Christlumbahn, Achenkirch (945m) |
| Höhenmeter: | 800 Hm |
| Zeit / Strecke: | 4h, 13.3km |
| Lawinengefahr: | Kaum |
| Hangrichtung: | Ost |
| Besonderheit: | Nur ein Buckel in einem Sattel westlich vom Rether Kopf. |
GPS Gesamt
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20250118_RetherKopf_GroebnerHals.gpx (Download GPX-Datei)
GPS Rether Kopf
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GPS Gesamt
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Ausgangspunkt
Talstation Christlumbahn, Achenkirch (945m)Parken in Achenkirch, gleich links Talstation Christlum am Eingang zum Unterautal (Langlaufloipe).
Navi: Achenkirch, Daumbichl, Daumgasse
Stützpunkt
-
Route Rether Kopf
Das Tal hinein laufen. Man kann dabei immer am Forstweg bleiben oder weiter hinten im Tal ergeben sich auch einige kleinere Variatonsmöglichkeiten. In der Grundrichtung folgt man zunächst der Route zum Gröbner Hals. Dort, wo man aus dem Wald herauskommt, gibt es einen Forstweg nach rechts zur Kleinzemmalm. Dieser quert um einen Kammrücken herum und man landet in einem großen Kessel unter dem Rether Kopf, die weitere Route ist dann klar.Ansonsten kann man auch direkt über den Kammrücken ansteigen, dieser endet in der Felsflanke unterhalb des Rether Kopfes. D.h. man man muss bei günstiger Gelegenheit nach rechts in den Kessel mit der Kleinzemmalm queren und dann direkt über eine der vielen Gratrippen zur Felsflanke aufsteigen. Bei ungünstigen Bedingungen ist hier dann Schluß.
Bei günstigen Bedingungen und einer kleine Wechte am Gratkamm rechts des Rether Kopfs kann man durch eine Querung über diesen Wechtengrat aussteigen. Oberhalb ist dann unterhalb des letzten Aufschwungs Skidepot, ab hier zu Fuß oder falls möglich auch mit Skiern bis zum höchsten Punkt.
Abfahrt zunächst entlang des Aufstiegs. Unterhalb der Wechte und der Felsflanke wird man aufgrund des einladenden Geländes sowieso direkt zur Kleinzemmalm abfahren. Hier oder wenig darunter, darf man nicht vergessen rechtzeitig wieder die Querung nach rechts anzusetzen, um zum Aufstiegsweg zurückzugelangen.
Route Gröbner Hals
Aufstieg wie zum Rether Kopf, man bleibt aber links im Tal und steigt zu einem Sattel hoch, dort kann man links oder rechts den höchsten Buckel als Gipfel deklarieren.
Charakter
Die Tour zum Rether Kopf ist sehr beliebt. Im unteren Teil eine flache Tour. Erst direkt unterhalb des Rether Kopfs wird die Tour steil bis sehr steil. Bisher ist die Lawinengefahrt vertretbar. Meist wird man hier Skidepot machen. Bei günstigen, sehr sicheren Bedingungen kann man den Gipfelanstieg wagen. Dazu muss aber auch die Wechte am Gratkamm, über den man aussteigt, machbar sein.Als Auchsweichziel bietet sich der Gröbner Hals an. Die beiden Routen sind zu zwei Drittel identisch. Die Route zum Gröbner Hals ist dann kaum lawinengefährdet und da unten Forststraße im schattigen Tal, ziemlich schneesicher.
Rether Kopf: Skibergsteigen
Inspiriert durch einen Toureneintrag auf tourentipp.com von Thomas und Gerhard machten wir uns eine Woche später auch auf zum Rether Kopf. Am
schattigen Eingang zum Unterautal hatte es noch -9°C, am Gipfel dann +1°C. Zunächst geht es doch recht flach in das Tal
hinein. Die Höhenmeter müssen aber noch gemacht werden und zum Ende hin wird die Tour richtig steil.
Wir stiegen zunächst auf den Gratrücken weiter hoch, der quasi die Route zum Rether Kopf von der zum Gröbner Hals trennt. Wir querten dann aber
bald rechts in den Kessel unterhalb des Rether Kopfs, das so logischer und schöner aus. Man hätte aber auch auf dem Gratrücken bleiben können
und erst knapp unterhalb des felsigen Gipfelaufbaus die Querung nach rechts machen können. Das Gelände direkt unterhalb des Rether Kopfs ist von
steilen Rinnen zerfurcht, rechts vom Gipfel schließt sich ein flacher Grat an. Über dem hängt meist eine mächtige Wechte, über die man dann kaum
hinweg kommt. Die Wechte war bei uns jedoch überschaubar und eine gute Spur führte dorthin und darüber hinweg. Vorher muss man allerdings mit
vielen Spitzkehren da erst mal hinkommen. Über der Wechte ist der Weg nicht mehr weit, oben sieht man dann viele bekannte Karwendelgipfel.
Die Abfahrt ist bei Pulver sicherlich ein Traum, bei uns hatte es schon einen leichten Bruchharschdeckel, der die Sache v.a. anstrengend machte,
aber mit ein bisschen Mut konnte man tatsächlich noch Schwünge setzen. Die Kraftreserven waren bei mir jedoch schon am Limit, viel Gelegenheit
also, während der kleinen Päuschen die wunderschöne Umgebung zu studieren.
Unten im flachen Teil kommt man dann tatsächlich ohne viel Schieberei wieder zum Ausgangspunkt.
Stephan unterwegs mit Woife am 18.01.2025
Gröbner Hals: Bettenwechsel
Samstag = Bettenwechsel und wir wollten eigentlich nach Hochfügen. Als wir vom Achensee runterkamen, sprang die Ampel am Tunnel zum Eingang ins
Zillertal auf Rot. Blockabfertigung. Da war zu erwarten, das dauert länger. Also wieder zurück zum Achensee. Die Wahl
fiel schließlich auf Christlum und da es letzte Woche zuvor zum Rether Kopf gut ging, wählten wir nun den Gröbner Hals als Ausweichziel. Der
Aufstieg ist quasi zu 2/3 gleich. Am Ende läuft man halt in den Sattel links vom Rether Kopf, die Aussicht ist da sogar besser.
Stephan unterwegs mit Jens am 25.01.2025
Bilder Rether Kopf
Bilder Gröbner Hals
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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