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Fjordblick über den Plansee
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Campingplatz Plansee (970m) |
| Höhenmeter: | 760 Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h, 9km |
| Markierung: | Nur sporadisch |
| Anforderung: | Steile und ausgesetzte Felsquerung mit Kettensicherung |
| Besonderheit: | Großartiger Aussichtsberg |
Ausgangspunkt
Campingplatz Plansee (970m)Parken am Plansee, gleich vorne beim Hotel Forelle, oder hinter dem Campingplatz, links auf der Straße zur Musteralpe (gebührenpflichtig)
Stützpunkt
-
Route
Man folgt der Straße zur Musteralpe und dann dem Forstweg. Am zweiten Abzweig mit Schild Geierköpfe geht es links hoch. Der Weg wird schnell steil und folgt einem Graben. Schon recht weit oben, steigt man links die Steilflanke hoch bis zu Felsen, hier quert der Weg dann auf Bändern entlang. Ein kurzes Stück (20m) ist mit Kette gesichert. Schließlich erreicht man einen Sattel. Jenseits steigt man etwas ab, bis zu einer Kreuzung. Links geht es zu den Geierköpfen, rechts zum Schönjöchl.Leicht ansteigend quert man am Kamm entlang bis zum Gipfel (ohne Markierung). Hier hat man schon mal einen wunderbaren Tiefblick auf den Plansee.
Nach Süden führt der Abstieg. Man nähert sich wieder der Abbruchkante, hier führt rechts schwer zu übersehen ein Stichweg zu einem Aussichtsplatz, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Fjordartig liegt einem der Plansee zu Füßen.
Zurück am Hauptweg folgt man diesen weiter hinab. Der wird zusehends steiler und geröllig, plus Wurzeln. Schließlich erreicht man den See, am Ufer entlang zum Ausgangspunkt.
Charakter
Sporadisch mit roten Punkten markierter Steig. Das Schönjöchl ist quasi nirgends ausgeschildert. Der beschriebene Anstieg ist schon mal steil und im Bereich der Felsquerung auch etwas ausgesetzt. Hier hat es auch eine Kettensicherung. Der Abstieg könnte dann v.a. bei Nässe aufgrund seiner Steilheit unangenehm werden. Oder im Sommer sehr heiß, wegen Südausrichtung.
Fjordblick
Wir hatten uns eine Runde am Plansee ausgeguckt. Der Schnee war schon sehr weit zurückgegangen, so das die Tour bereits früh im Jahr möglich sein sollte. Anfangs steigt man entlang eines Grabens hoch.
Nicht allzu schwer, aber halt steil. Am Sattel erwischte uns dann der Schnee, es hatte aber schon viele Spuren. Erstaunlich auch, wieviele Leute bereits so früh im Jahr die Geierköpfe probieren.
Jedenfalls gingen viele Spuren in die Richtung.
An diesem Tag war es recht kalt und die Schneedecke tragfähig, wir kamen also gut drüber hinweg. Der Gipfel selber ist unspektakulär. Man erhascht aber schon mal einige Tiefblicke auf den Plansee,
den Säuling von einer unbekannten Seite und das Wetterstein.
Weiter unterhalb gibt es dann nochmal einen Aussichtspunkt und der ist jede Reise wert. Der Plansee streckt sich der Länge nach vor einem aus, weit hinten steht der Thaneller über dem See. Das ganze
sieht aus, wie ein norwegischer Fjord. Der Rest des Abstiegs ist vor allem sehr steil, aber schnell erledigt und am Ufer wartet die Gastronomie.
Stephan unterwegs mit Betty am 06.04.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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