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Kuhgehrenspitze - www.sirdar.de
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Kuhgehrenspitze (1920m) Kleinwalsertal Allgäuer Alpen Skitour, L Tour 812, am 07.02.2026 ✔

Die Skitour startet mit schwierigen Waldpassagen unten und bietet freie Pulverhängen im oberen Teil.

Fakten
Ausgangspunkt:Hirschegg, Parkplatz Walserhaus (1130m)
Höhenmeter:900 Hm
Zeit / Strecke:5h, 11.2km
Lawinengefahr:kaum lawinengefährdet, sofern man auf der üblichen Route bleibt
Hangrichtung:West
Besonderheit:Abfahrt ins Skigebiet Kanzelwand möglich

GPS

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20260207_Kuhgehrenspitze.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Hirschegg, Parkplatz Walserhaus (1130m)
Am eigentlichen Ausgangspunkt zur Tour in Nebenwasser kann man nicht parken. Man nutzt den gebührenpflichtigen Parkplatz (nicht billig) in Hirschegg oberhalb der Kirche beim Walserhaus.
Navi: Hirschegg, Gerbeweg

Stützpunkt

-

Route

Da der Parkplatz recht weit oberhalb des Startpunkts zur Tour ist, heißt es erstmal Skier schultern und diese einen Kilometer zu tragen. Vom Parkplatz beim Walserhaus über die Hauptstraße und dann in die Dürrenbodenstraße. Diese hinab und links bei einer Gabelung den Weg "Nebenwasser" hinab. An der Breitach über die Brücke und jenseits ist die Skiroute nun markiert. Es hat viele Schutzzonen, weswegen man auf dem ausgeschilderten Weg bleiben sollte.
Zunächst entlang der Straße hoch, dann bei der ersten Kehre gerade den Hang hoch. Man steigt nun links vom Kuhgehrenbach hoch und behält diese Linie auch grob bei. Oberhalb eines Hofs wartet der erste Waldgürtel, hier wird man die Skier wieder schultern müssen. Darüber dann die Brand-Alpe, auch wieder über das freie Almgelände hoch bis zum nächsten Waldgürtel. Auf guten Weg durch diesen hindurch. Das gleich Spiel bei der nächsten Almwiese / Waldgürtel zum dritten Mal.
Man erreicht abermals freies Gelände bei einem Jägersitz. Halb rechts oben erspäht man die Äußere Kuhgehrenalpe. Zu dieser aufstiegen. Rechts vorbei dem breiten Weg in den Kessel unter der Hammerspitze folgen. Erst aufsteigen, dann leitet links eine schräg ansteigende Waldschneise zur Kuhgehrenspitze.

Abfahrt entlang des Aufstiegs, bzw. man kann auch in das Skigebiet Kanzelwand abfahren, kommt dann im Tal in Riezlern raus und kann mit dem Skibus zurück nach Hirschegg fahren.

Charakter

Im oberen Teil sehr schöne Tour. Das muss man sich jedoch durch Skitragen vom Parkplatz zum Ausgangspunkt und durch die drei Waldgürtel hart erkaufen. Von daher keine Tour für jeden Geschmack. Sofern man auf der beschriebenen Route bleibt, sind Lawinen jedoch kaum ein Thema.
Für die Abfahrt kann man auch in das Skigebiet Kanzelwand ausweichen, der Hang dorthin ist mittelsteil und nordseitig ausgerichtet. Die Lawinengefahr dürfte in diesem Hang um einiges höher sein, als beim Anstieg zur Kuhgehrenspitze.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

Landesamt für Vermessung und Geoinformation, Allgäuer Alpen, 1:50000

Weitere Infos

www.tourentipp.com
Panico Skitourenführer "Allgäu", 8. Auflage 2014


Skier gut am Rucksack verstaut

Viel Schnee vermutete ich nicht, von daher war ich schon auf Skitragen eingestellt. Aber auch mit viel Schnee wird man dieser Tour die Skier schultern müssen. Zunächst wäre da der Abstieg von Hirschegg zum Ausgangspunkt und dann hat es drei steile Waldgürtel, die auf einem schmalen Sommerweg durchquert werden müssen.
Oben machte bei mir das Wetter auf, die Nebel verzogen sich und es wurde ein sonniger Tag. Dann lag da auch noch 20cm frischer Pulver und die Hammerspitze, unter der man läuft, sieht schon auch sehr verlockend aus. So wurde aus der nicht ganz so tollen dann doch noch eine schöne Tour. Bis dahin hatte ich aber schon viele Körner gelassen. Unten sackte ich im Bruchharsch ständig weg und musste die Route so quasi neu einspuren, dann die steilen Waldgürtel und oben dann noch der frische Neuschnee. Dann kam endlich die Ablösung von hinten. Ich schleppte mich dann doch ziemlich fertig auch noch auf den Gipfel. Was 900Hm so alles anrichten können.
An sich hätte ich dann über das Skigebiet abfahren sollen, aber der frische Pulver war zu verlockend. Der Preis dafür, im unteren Tal musste ich die Skier auch bergab wieder viel tragen.

Stephan unterwegs am 07.02.2026



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