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Geierköpfe-Ostgipfel - www.sirdar.de

Geierköpfe-Ostgipfel (2060m) Ammerwald Ammergauer Alpen Wandern, T4 Tour 822, am 21.06.2026 ✔

Zum ersten Eckpunkt der Geierköpfe-Überschreitung

Fakten
Ausgangspunkt:Parkplatz "bei den sieben Quellen" (1090m)
Höhenmeter:1150Hm
Zeit / Strecke:8h, 12.7km
Markierung:Fehlend im Gipfelbereich
Anforderung:Schrofengelände
Besonderheit:Lange Tour in einer wilden Ecke

GPS

Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)
20260621_Geierkopf_Ost.gpx (Download GPX-Datei)

Ausgangspunkt

Parkplatz "bei den sieben Quellen" (1090m). Ammerwaldstraße zwischen Graswang und Plansee.
Bei der Landesgrenze macht die Straße auf dem Weg zum Plansee eine Serpentine nach links. Darunter findet sich auf der linken Seite der kleine Parkplatz. Vorher gibt es auf Höhe der Ammergauer Kreuzspitze den "Parkplatz Stock" auf der rechten Seite.
Anmerkung, der kleine Parkplatz "bei den sieben Quellen" dient auch als Ausgangspunkt für die Kreuzspitze und füllt sich daher schnell.

Stützpunkt

-

Route

Vom Parkplatz weisen die Schilder zur Kreuzspitze und zu den Geierköpfen. Man folgt diesen Weg und erreicht bald ein breites, trockenes Bachbett, das "Gries". Das überquert man nicht sondern bleibt rechts auf dem Weg zu den Geierköpfen. Schilder hat es hier nicht, nur noch Markierungen.
Dort wo sich das Bachbett zur Schlucht verengt, führt der Weg sehr schnell und steil ansteigend in die im Aufstiegssinn rechte Schluchtflanke. So ca. auf 1500m quert man dann ziemlich lange auf gleichbleibender Höhe oberhalb der Schlucht hinein. Man muss über einige Seitenrinnen hinweg, teilweise gibt es hier Drahtseilversicherungen.
So erreicht man den Neualpsattel. Hier nun rechtshaltend der Beschilderung zum Geierkopf-Westgipfel folgen. Man gelangt in die Latschenzone. Unterhalb des Ostgipfels ist schließlich ein Abzweig durch die Latschen zu diesem markiert. Am Beginn dieses dünnen Tunnels durch die Latschen steht ein kleiner Steinmann. Man sollte also erst rechts abzweigen, wenn man an diesem Steinmann angelangt ist.
Durch die Latschen recht mühsam nach oben, die Gasse quert dann aus der Latschenzone heraus. Hier hält man sich rechts über eine Schrofenflanke hoch zum Grat. Ein eindeutigen Weg gibt es hier nicht mehr. So erreicht man schließlich den Ostgipfel der Geierköpfe. Am Grat ist der Beginn der Überschreitung zum Westgipfel eindeutig erkennbar.
Ansonsten Abstieg entlang des Aufstiegs.

Charakter

Recht lange und mühsame Wanderung bis zum Ostgipfel der Geierköpfe. Meist wird das im Rahmen einer Überschreitung gemacht. Als selbständiges Ziel wird der Ostgipfel wohl kaum besucht. Die Route ist nicht überall einfach zu finden. In der Gipfelflanke sehr kleinsplittrig, schrofiges Gelände.

Karte

Digitale Karte www.openstreetmap.org

AV-Karte BY6 "Ammergebirge West", 1:25000

Weitere Infos

www.alpenveinaktiv.com


Diese Wolke

Endlich sollten es mal die Geierköpfe sein. Wir erwischten gerade noch den letzten Parkplatz am Ausgangspunkt und schon konnte es losgehen. Es war heiß und etwas schwül an diesem Tag, vorerst auch ohne Wolken.
Der Weg fängt mühsam und schweißtreibend an. Es geht aber in eine richtig wilde und abgelegene Ecke der Ammergauer. Also von Haus aus ein sehr schöner Weg. Immer wieder erhascht man Blicke auf die abweisende Kreuzspitze gegenüber. Ab dem Neualpsattel suchten wir den Weg hoch zum Ostgipfel und fanden ihn auch. Die Gasse durch die Latschen ist schon wieder recht zugewachsen. Selbst mittelgroße Menschen müssen da manchmal den Kriechgang einlegen.
Über uns braute sich was zusammen, es hatte sich eine graue Wolke gebildet. Bald tröpfelte es und pünktlich am Gipfel wurde der Regen stärker. Ein Blick auf den Regenradar, mobile Daten hat es am Gipfel. Das sah schon eindrucksvoll aus, wie die Wolken genau über uns aus dem Nichts aufploppten. Blöd nur, wenn man drunter steht und nun eigentlich die doch etwas anspruchsvollere Überschreitung zum Westgipfel machen wollte. Der Regenradar sagte voraus, dass das nun ein Weile so bleiben würde. So drehten wir um. Die Vernunft siegte. Natürlich schwitzen wir beim Abstieg in der Sonne. Die Überschreitung wäre also drin gewesen. Naja, nachher weiß man es immer besser. Aber bei dem Berg ist ja ein weiterer Versuch drin, der ist jetzt nicht soweit weg.

Stephan unterwegs mit Betty und Fabi am 21.06.2026



Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl



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