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Münchener Hausberge-Klassiker zwischen Kochel- und Walchensee.
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Kesselberg (858m) |
| Höhenmeter: | 750Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h, 11.7km |
| Markierung: | Aufstieg bestens, Direkt-Abstieg zum Walchensee kaum |
| Anforderung: | Keine Besonderen |
| Besonderheit: | Naja, der Berg ist halt sehr beliebt. |
Ausgangspunkt
Kesselberg (858m)Man fährt von Kochel hoch zum Walchensee. Unmittelbar vor der Paßhöhe gibt es entlang der Straße viele Parkmöglichkeiten. Günstiger liegen die beiden kleinen Parkplätze rechts der Straße kurz über Urfeld. Die füllen sich aber sehr schnell. Alle Parkplätze sind gebührenpflichtig.
Navi: Urfeld, Kesselbergstraße
Stützpunkt
Jocheralm (1369m)
Route
Je nachdem wo man einen Parkplatz ergattert hat, muss man in Richtung Kesselberg, also der Passhöhe an der Kesselbergstraße hochwandern. Der Normalweg hoch zum Jochberg beginnt unmittelbar am oberen Parkplatz über Urfeld. Steil und direkt, aber unschwierig führt der Steig hoch in Richtung Gipfel. Zwischendurch kann man immer wieder links kurze Abstecher zu Aussichtspunkten machen.Wo man aus dem Wald herauskommt, zweigt sich der Weg auf. Links hoch geht es entlang des Gipfelkamms zum Jochberg, rechts hinab zur nicht weit entfernten Jocheralm.
Vom Gipfel steigt man wieder hinab bis zu dieser Abzweigung zur Jocheralm und folgt dieser. An der Alm hält man sich rechts auf dem Forstweg. Bei der ersten Kurve kann man rechts die steile Abkürzung durch den Wald nehmen. Man kreuzt immer wieder den Forstweg, die Serpentinen lassen sich aber meist direkter auf einem steilen Bergpfad abkürzen. Am Ende bleibt man auf dem Forstweg und gelangt so zum Walchensee, direkt an einer guten Badestelle.
Rechts am Ufer entlang geht es nach Urfeld und schließlich von dort wieder hoch zum Parkplatz, oder wo auch immer man einen Stellplatz ergattert hat.
Charakter
Unschwierige Wege. Die Tour ist sehr beliebt und dürfte in so ziemlich jeden Reiseführer über München und Umgebung auftauchen. Ruhe darf man also nicht erwarten. Aber der Berg ist nicht umsonst so begehrt, die Aussicht auf Kochel- und Walchensee ist unvergleichlich.
Weitere Infos
... ich glaub, da muss man nicht lange suchen.
A Klassiker
Wozu hier noch eine Beschreibung zur Jochberg-Tour hinzufügen? Kennt nah und fern sowieso jeder, aber das ist halt mein Tourenbuch. Bergruhe und Einsamkeit wird man am Jochberg
vergeblich suchen. Die Wanderung ist nicht allzu lang, so man vom Kesselberg auf- und absteigt. Die hier vorgestellte Runde über den Walchensee aber schon. Es hat natürlich
Gründe warum die Tour so beliebt ist, in diesem Fall ganz klar, Aussicht, Aussicht, Aussicht.
Da wäre die oberbayerische Seenlandschaft und München in der Ferne. Ganz nah Kochel- und Walchensee. Speziell der Walchensee hat diese süchtig machende türkise Farbe. Dann
natürlich die Bergwelt rundherum (der Guffert, da ist der Guffert!).
Ich persönlich hab v.a. in der Nordwand des Jochbergs einige Geschichten erlebt. Danach sind wir aber immer direkt hinab zur Kesselbergstraße abgestiegen. Von daher war ich
jetzt zum ersten Mal an der Jocheralm (unweigerlich sehr voll, aber gemütlich) und kenne nun den Weg runter zum Walchensee. Fast habe ich es bereut, das Badezeug nicht
mitgenommen zu haben.
Die Tour war übrigens ein Geburtstagsgeschenk für Ingrid, welche mit 82 Jahren noch mal den Berg erklommen hat. Respekt!
Stephan unterwegs mit Betty, Jana, Fabi und Ingrid am 19.09.2026
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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