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Eindrucksvoller Klettersteig unter überhängenden Felsklippen
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Madonna della Neve (1080m) |
| Höhenmeter: | 500 Hm |
| Zeit / Strecke: | 5h / 9.5km |
| Ausrichtung: | Süd |
| Charakter: | Spektakuläre Querungen auf Bändern unter Überhängen |
| Abstieg: | Einfache Waldwege zurück zum Ausgangspunkt |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20241101_FerrataGerardoSega.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Madonna della Neve (1080m)Definitiv schwierig zu finden. Am einfachsten fährt man von Avio das Valle dei Molini bis zum Lago Pra da Stua, einem Stausee. Vorher links abbiegen zum Passo dell Cola. Dahinter der Straße noch weiter folgen, bis links eine kleine Straße zur Kirche "Madonna della Neve" abzweigt (beschildert). Es geht ein gutes Stück bergab, die Kirche liegt dann linker Hand, gut zu sehen, auf einem kleinen Hügel. Dort parken.
Aussichtsreicher ist die Straße von Süden unter dem Monte Bald entlang, da braucht es aber definitiv ein Navi.
Stützpunkt
-
Zugang
Von der Kirche wieder vor zur Zufahrtsstraße. Entlang dieser weiter absteigen, und der Beschilderung zum "Gerardo Sega" folgen. Es geht eine Schlucht hinab und dann am Wandfuß quert man durch den Wald und einem Bandsystem recht lang zum Einstieg. 1.5h.
Klettersteig
Klettersteig am Anfang mit Leiter, dann ein Felsband nach links. Am Ende eine kurze Kletterei hoch und ein gewaltiges Felsband nach rechts verfolgen. Dann längerer Ausstieg über mehrere Felsriegel hinweg, die schwierigste Stelle des Klettersteigs kommt erst ganz am Schluss.Vom Ausstieg auf Almweg links zurück zur Kirche.
Charakter
Gut gesichert, spektakuläre Routenführung, langer Zustieg. Ostseitig ausgerichtet, von daher eher kühl, wenn die Sonne weg ist.
Amphitheater
Wie kommt man darauf, in so einem abgelegenen Winkel einen Klettersteig einzurichten? Muss furchtbar mühsam gewesen sein.
Schon die Anfahrt, sofern man von Süden kommt, entlang den Osthängen des Monte Baldo, ist sehr spektakulär und abenteuerlich. Die kleine
Kirche Madonna della Neve liegt quasi auch mitten im Nirgendwo, allerdings auf einem hervorragenden Aussichtsplatz. Von dort muss man
zuerst absteigen, der Wiederaufstieg erfolgt dann über den Klettersteig.
Die Route führt durch einen Felsriegel am Ende eines tief eingeschnittenen Tals. Es hat einen gewaltigen Überhang, vergleichbar mit dem an den
Nordwänden der drei Zinnen, den man quasi mittels Bänder ausquert. Absolut beeindruckend.
Es geht auf einem Band nach links, oben drüber dann wieder nach rechts und schließlich über einen Felsriegel zum Ausstieg. Dort wandert man
wieder problemlos zurück zum Ausgangspunkt, als ob nix gewesen wäre. Von den gewaltigen Felswänden gleich in der Nähe ahnt man hier nix.
Stephan unterwegs mit Betty und Fabi am 01.11.2024
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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