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Abenteuerwanderung entlang der Steilküste
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Santo António, Kirche (62m) |
| Höhenmeter: | 200 Hm |
| Zeit / Strecke: | 2h, 4.7km |
| Markierung: | nur sporadisch |
| Anforderung: | exponierte, rutschige Passagen |
| Besonderheit: | Ein alter Fischerpfad entlang der Küste |
Ausgangspunkt
Santo António, Kirche (62m), Navi: Rua da IgrejaZentral im Ort findet man mit Glück einen Parkplatz. Näher an der Küste beim Friedhof "Cemitério de Santo António" gibt es auch einen Parkplatz.
Einkehr
Unterwegs nix, aber Santo António ist zwar klein, hat aber einen Supermarkt und Cafés.
Wegschreibung
Bei der Kirche findet sich der erste Wegweiser zu den "Nascentes de Santo António". Man folgt der Beschilderung hinab Richtung Meer zum Friedhof und einer weiteren Kirche. Dahinter führt der Weg endgültig zum Meer hinab zu einem verfallenen Naturschwimmbecken und einem kleinen Hafen dahinter.Hier startet nun ein Pfad welcher die Flanke einer Steilküste quert. Dabei geht es immer auf und ab. Aufgrund der dichten Vegetation ist der Weg auch nicht immer sofort klar. Man erreicht schließlich bei einem Aussichtspunkt wieder die Straße. Hier findet sich auch eine alte Waschstelle mit Betontrögen und einen Brunnen.
Für den Rückweg folgt man der Straße hoch bis zur zweiten Kreuzung. Hier links auf der Hauptstraße des Dorfes wieder zurück zur Kirche. Angemerkt sei die große Inselstraße findet sich noch eine Etage höher, aber das merkt man dann schon.
Charakter
Der alte Fischerweg führt in der Steilflanke an der Küste entlang. Der Weg ist schmal und teilweise stark überwuchert, es geht teils steil bergauf und bergab. Hauptgefahr dürfte nach Regen durch Ausrutschen bestehen. Etwas Orientierungssinn ist bei der Tour gefragt.
Weitere Infos
Roman Martin "Azoren", Rother Wanderführer, 7. Auflage 2024
Dschungel
In Santo António versprach der Rother-Wanderführer eine interessante Tour an der Steilküste entlang. Zuerst geht es vom Ort hinab zu einem
verfallenen Meerwasser-Pool und einem kleinen Hafen dahinter. Hier findet sich dann tatsächlich auch ein Kletterfelsen mit Bohrhaken. Damit
hab ich nicht gerechnet, Kletterzeug hatten wir also nicht dabei ...
Dahinter führt der Weg dann dschungelgleich durch das Dickicht an der Steilküste. Wiederum auf den Azoren musste ich an den heimischen
Gartencenter denken, also wegen der Pflanzen die hier so wachsen. Ich habe erkannt Kapuzinerkresse, Hortensie, Wicken und unzählige Blüten,
die man alle schon mal gesehen hat. Aber halt in "Gefangenschaft", hier blühen sie unter freien Himmel.
Die Tour endet schließlich an einem öffentlichen Grillplatz. Davon gibt es auf São Miguel auch mehr, als die Einheimischen eigentlich brauchen.
So viel Einwohner hat die Insel gar nicht, wie es Sitzplätze rund um die Küste mit Grillgelegenheit gibt. Nebenan finden sich noch alte
Steintröge, wo früher die Wäsche gewaschen wurde. Kann mir schon vorstellen, wie das gelaufen ist, Frau und Kind am Trog, Mann am Grill.
Stephan unterwegs mit Betty und Fabian am 11.06.2025
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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