Vermont
Da für Kanada nur Regenwetter vorhergesagt war, flüchteten wir nach Süden. Gleiche Routinen wie daheim. In Montreal schüttete es dann auch ziemlich heftig. Es ging zunächst Richtung des sehr kleinen US-Bundesstaats Vermont. Die Einreise nach Kanada war ja sehr einfach, in die Gegenrichtung standen wir nun an der Grenze ziemlich lange im Stau. Mitgebrachte Tomaten musste dann auch noch ein "Agricultural Officer" begutachten. Das hatten wir nicht bedacht, man sollte aus Richtung Norden keine landwirtschaftlichen Produkte in die USA einführen. Schließlich durfen wir mit einiger Verzögerung dann doch wieder über die Grenze in die USA.
Saco-River
Wir gingen zum Kanu-Fahren auf dem Saco-River. Leider ein sehr kurzes Vergnügen. Konnte man alles auf dem Campingplatz organisieren, auf dem wir residierten (North Conway, The Beach Camping Area).
In den Staaten scheinen ja alle Bundesstaaten irgendeinen Wahlspruch auf den Autokennzeichen zu haben, der von New Hampshire lautet: "Be free or die". Da sind sie auch sehr stolz drauf, aber so recht versteh ich den Spruch nicht.
Mount Chocorua
Als nächstes folgte die Bergtour auf den Mount Chocorua (1060m) (Bericht hierfür siehe Link).
Aber später stellte sich doch tatsächlich noch eine fahrbare 5-Zimmer-Wohnung mit Truck gleich neben uns (siehe Bild). Nicht genug, als Begleitfahrzeug war auch noch ein Pickup notwendig. Das alles für insgesamt fünf Leute. Unser Haus daheim glaub ich hat weniger Wohnfläche als dieses Gefährt.
Niantic / Connecticut
Wir fuhren nach Niantic in Connecticut an die Küste. Dort gibt es ein KOA-Camping, der noch einen Platz für uns frei hatte. Die Fahrten ziehen sich doch immer ziemlich, sind halt schon recht weite Strecken hier in Amerika.
Nachts durchwühlte ein Stinktier unsere Habseligkeiten auf dem Campingplatz.
New London lebte einst vom Walfang und war eine reiche Stadt. Heute ist es ein typisch amerikanische Stadt, wie man sich das als Mitteleuropäer vorstellt.
Wir schauten uns noch Niantic an. Wo es einen Beach-Walk zwischen Eisenbahn und Stadt gibt. Es gibt reichlich Second-Hand-Laden. Von daher alles recht gemütlich. Den Nachmittag verbrachten wir dann am Campingplatz-Pool. Geradezu "gefährliche" Musik dröhnte aus den Boxen, "Nirvana". Bei uns wäre das wohl ein NoGo, hier ist das kein Aufreger.
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl

