100 Dinge, die du im Leben gemacht haben musst: Punkt 79, mit dem Auto selber durch Manhattan fahren. Abgehakt.
Das One World Trade Center, 540m hoch und 2013 errichtet. Die Harke davor ist das "Oculus", ein Shopping-Tempel.
Ground Zero. Wo die zwei Türme des Word Trade Centers bis 9/11 standen, befindet sich nun eine Gedenkstätte. Die Grundrisse der
beiden Hochhäuser sind noch als riesige Brunnen erkennbar. An den Rändern des Geländers finden sich die Namen der Opfer.
Die Staten Island Ferry ist umsonst, was man im Herz des Kapitalismus so nicht vermuten würde. Bei der Fahrt geht es an der
Freiheitsstatue vorbei und man hat einen schönen Blick auf die Skyline von Manhattan.
Da ist sie die Freiheitsstatue. Im New Yorker Hafen steht sie seit 1886 und ist ein Geschenk Frankreichs an die USA.
Das ist im Central Park, einen riesigen Gelände mitten in Manhattan.
Ein sehr gechillter Bewohner des Central Parks.
Man glaubt es kaum, aber mitten in New York gibt es im Central Park super Boulder Felsen.
www.sirdar.de ist ja immer noch hauptsächlich eine Bergseite. Deswegen gleich nochmal ein Bild vom Chef
beim Bouldern. Anschluß zur lokalen Szene hätte ich auch gleich gehabt, man wollte mir gar Kletterschuhe leihen.
In New York gibt es jede Menge Film-Sets zu bestaunen, z.B. das Feuerwehr-Gebäude welches für "Ghostbusters" verwendet wurde. Das ist
auch schon wieder ziemlich lange her, aber das Gebäude steht noch und wird genutzt (Manhattan, Hook & Ladder Company No. 8 in der 14 North Moore Street).
Ja, die Brooklyn Bridge, von Manhattan nach Brooklyn über den East River.
1883 wurde die Brücke eröffnet. Interessant auch die Geschichte der Bauleitung, der aus Deutschland stammende Johann August Röbling
initierte das Projekt, starb dann aber nach Besichtigung des Bauplatzes und eines Unfalls an einer Tetanus-Infektion. Sein Sohn
Washington erkrankte nach einem Tauchgang zur Errichtung der Pfeilerfundamenten mit Senkkästen an der Taucherkrankheit und war danach
schwer behindert. Seine Frau Emily sollte schließlich die Arbeiten fertigstellen.
Unten wird gestanden, oben gegangen.
Die Skyline von Manhattan ist von allen Seiten ein Hingucker.
Das Empire State Building, bis zur Antennenspitze 443m hoch. Superschnell 1930 und 1931 errichtet und bis 1972 das höchste Gebäude
der Welt.
Die Karten für das Empire State Building hatte ich auch schon recht früh besorgt und wenn man speziell gegen Sonnenuntergang oben sein,
empfiehlt sich das glaub ich auch.
Zunächst läuft man durch ein doch recht interessantes Museum zum Empire State Building. Dann darf man hoch und auf die
Aussichtsplatform. Davon gibt es mittlerweile recht viele in New York, aber beim Empire State Building steht man tatsächlich draußen
und nicht hinter einer Glasscheibe.
Blick zum Central-Park.
Wenn dann die Lichter in Manhattan angehen, dass ist schon ein echtes Highlight.
Zu New York gehört natürlich ein Besuch der Freiheitsstatue. Einen Besuch muss man hier tatsächlich sehr lange im Voraus buchen. Es
gibt mehrere Tickets, entweder nur die Inseln, oder ein Besuch bis zur Plattform zu den Füßen der Statue und als Highlight kann man
im Inneren bis zur Krone aufsteigen. Speziell für letzteres muss man sehr lange im Voraus die Tickets buchen, ich habe es ein halbes
Jahr vorher gemacht.
Hat man das Ticket ist die Fähre vom Battery Park schon mal mit dabei, ein Besuch von Ellis Island auch. Für beide Sachen ist ein
Tag aber tatsächlich knapp. Da wird man nicht alles anschauen können.
Wir mussten am Battery Park erstmal die reservierten Tickets abholen, der Schalter hierfür liegt leider etwas abseits zum Fährterminal.
Dann geht es vor der Fähre durch den ersten Security Check.
Das ist schon im Inneren der Statue, über Wendeltreppen steigt man nach oben. Vorher hat es aber noch einen zweiten Security Check
und man wird von einem Ranger über die Gefahren des Aufstiegs aufgeklärt. Bis dahin war das mit geplanter Fährfahrt und dem zeitlich
geregelten Zugang zur Statue schon ein sehr straffer Zeitplan.
Im Inneren der Krone ist tatsächlich sehr wenig Platz und es heizt sich ordentlich auf. Nur wegen der Aussicht müsste man jetzt nicht
aufsteigen, aber wie das alles von Innen ausschaut, das ist schon ein Erlebnis.
Auf der kleinen Insel, auf der die Statue steht, gibt es auch noch ein toll gemachtes Museum, über die Entstehungsgeschichte.
Dargestellt ist die römische Göttin der Freiheit. Insgesamt 93m hoch, davon allein 46m nur die Figur. Diese besteht aus einer
Kupferhülle über einem Stahlgerüst.
Wir fuhren mit der Fähre weiter zur Ellis Island. Zwischen 1892 und 1954 kamen hier all die Einwanderer an. Hier entschieden
Ärzte, ob die Immigranten ins Land gelassen wurden oder nicht.
Viel Zeit hatten wir leider nicht, um die Insel und die gut gemachte Ausstellung ausführlicher zu erkunden. Wir mussten uns an den
Fahrplan der Fähre halten.
Das ist der Strand von Coney Island, am Südende von Brooklyn. Da fährt man mit der U-Bahn schon ein Weilchen raus. Direkt hinter dem
Strand hat es einen Vergnügungspark.
Etwas dystopisch, als dann bei Sonnenuntergang Polizei-Drohnen ausschwärmten und die Badegäste aus dem Wasser trieben.
An unseren letzten Tag in New York waren wir morgen noch im Museum of Modern Arts, kurz den MoMA. Sehr zu empfehlen, sollte man sich
nicht entgehen lassen!
Ein "Zufallsfund" war dann in der Public Library eine originale Gutenberg-Bibel. Davon gibt es nur noch 48 Stück. Zur Erinnerung, damit
wurde der Buchdruck erfunden.
Abends wir noch im Musical "& Juliet" am Broadway im Steven-Soderbergh-Theatre. Dafür musste man Karten auch schon ewig vorher besorgen,
billig war es auch nicht, aber ein großer Spaß.
Ich erinnere mich noch gut, als wir einst durch Laos radelten, dort im hintersten Winkel in einem Dorf namens Vang Vieng ankamen und
uns über die vielen Touris wunderten, die bei besten Wetter und schönster Natur draußen es vorzogen, in römischer Dekadenz liegend drinnen
in die Glotze zu starren. Die Serie, welche lief, hieß "Friends".
Rund 20 Jahre später, ist meine Tochter ein großer Fan der Serie und wir stehen in New York an einem der Drehplätze für die Sitcom.
Is ja klar, die waren auch schon da.
Das eindrucksvolle Gebäude rechts ist "The Vessel". Zum Zeitpunkt unseres Besuchs leider geschlossen, zu viele Selbstmörder hatten die
überhängende Struktur genutzt, da musste noch nachgebessert werden.
Das war es dann auch, für uns ging es nach Hause und über Grönland konnten wir aus dem Flieger Polarlichter bewundern. Davon gibt es aber
keine Bilder.