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Kaiserdurchquerung von West nach Ost von Kufstein - St. Johann in Tirol
- Tag 1: Kufstein - Duxer Köpfl - Hinterbärenbad
- Tag 2: Hinterbärenbad - Ellmauer Halt - Gaudeamushütte
- Tag 3: Gaudeamushütte - Kleines Törl - Fritz-Pflaum-Hütte
- Tag 3: Mitterkaiser
- Tag 4: Fritz-Pflaum-Hütte - Ackerlspitze - Maukspitze - Ackerlhütte
- Tag 5: Ackerlhütte - Schleierwasserfälle - St. Johann in Tirol
Wer diese Tour noch etwas ausbauen will, der schaue sich die Überschreitung der Hackenköpfe an: Tour 437
Diese Tour ist Teil eines größeres Projekts:
Übersicht "Fortgesetzt durch die Alpen"
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Text
| Fakten | |
|---|---|
| Ausgangspunkt: | Fritz-Pflaum-Hütte (1860m) |
| Höhenmeter: | 250Hm |
| Zeit / Strecke: | 2h, 1.7km |
| Markierung: | Nicht vorhanden, nur Wegspuren |
| Anforderung: | Klettern I-II |
| Besonderheit: | Beste Rundumschau auf die Felswände im Griesenerkar |
GPS
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)20260712_Mitterkaiser.gpx (Download GPX-Datei)
Gesamt
Dynamische Kartenansicht (benötigt Javascript)Kaiserdurchquerung.gpx (Download GPX-Datei)
Ausgangspunkt
Fritz-Pflaum-Hütte (1860m)
Stützpunkt
Fritz-Pflaum-Hütte (1860m)Selbstversorgerhütte, zugänglich mit AV-Schlüssel nach Online-Reservierung
Sektion Bayerland, Fritz-Pflaum-Hütte
Route
Schaut man von der Fritz-Pflaum-Hütte zum Mitterkaiser nach Norden, so fällt in der Westflanke eine deutliche, nicht allzu steile Rinne auf, welche man frontal vor sich liegen hat. Zu dieser Rinne läuft von der Hütte eben über ein Geröllfeld in 5min. Nun direkt in der Rinne hoch, es hat auch Markierungen. Klettern (I) ist gefragt, über 50Hm doch recht durchgängig, sehr steil wird es aber nie. Am Ausstieg der Rinne leitet dann ein gut sichtbarer Pfad durch Latschen und eine Schrofenflanke hoch zum Grat.Eigentlich hat man hier schon den höchsten Punkt erreicht, zum Gipfelkreuz am Mittelgipfel muss man dem Grat noch etwas nach Norden folgen. Man bleibt in der Nähe des Grates, mal geringfügig links oder rechts, manchmal kurze Kletterstellen I-II. Der Weg ist eigentlich immer gut erkennbar. So erreicht man das Gipfelkreuz.
Der dem Kreuz vorgelagerte Felskopf wäre dann noch wieder etwas höher, jedoch liegt eine tiefe Scharte dazwischen. Hier muss man ziemlich weit nach links unten ausholen und dann einen brüchigen IIIer hochklettern.
Abstieg entlang des Aufstiegs.
Charakter
Anspruchsvolle Tour auf einen vergleichsweise selten besuchten Kaiser-Gipfel. Kletterei bis zum II. Grat erforderlich, der Fels ist fest.
Kurzer Abstecher
Ich wollte auf der Fritz-Pflaum-Hütte nächtigen, um am nächsten Tag die Ackerlspitze angehen zu können. Dabei hatte ich mir schon vorgenommen, die günstige Gelegenheit zu nutzen, um den Mitterkaiser
quasi im Vorbeigehen mitnehmen zu können.
Von der Hütte kann man die schwierigen Passagen der Normalroute durch eine Rinne gleich am Anfang gut einsehen. Da waren auch einige Leute unterwegs. Die Kletterei durch die Rinne ist dann schon schön,
da anregend schwierig, aber ohne das man Todesängste ausstehen müsste. Danach geht es kurz etwas mühsam zum Grat hoch und kann dann den Blick rundum auf die prachtvollen steilen Felswände rund um das
Griesenerkar schweifen lassen. Da wäre das Lärcheck, da kommt man eigentlich recht einfach hoch, den Normalweg konnte ich aber nicht mehr entdecken.
Dann ist die Ackerlspitze, der Normalweg durch die Nordflanke ist klar erkennbar und auch logisch. Wenn man da so frontal draufschaut, oweia, das wird steil. Dann wäre da noch die Ostflanke von
Hinterer Goinger Halt und Predigtstuhl. Die ist eigentlich eins-zu-eins mit der Wand über der Steinernen Rinne vergleichbar. Trotzdem sind die Routen auf der Ostseite eher unbekannt.
Ich hatte mich bis zum Gipfelkreuz vorgearbeitet, aber der direkt vorgelagerte Felskopf ist noch einen halben Meter höher. Ich habs probiert von links her, aber da steht man über einer Scharte und den
notwendigen Spreizschritt wollte ich dann nicht machen. Wahrscheinlich müsste man noch viel weiter unten links ausholen, um die Scharte zu meistern. Aber egal, der höchste Punkt des Mitterkaisers liegt
eh gleich da, wo man von der Fritz-Pflaum-Hütte hochkommt. Merkt man aber nicht.
Stephan unterwegs am 12.07.2026
Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl
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