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Großer Drusenturm
Tour 318 2830 m Großer Drusenturm Rätikon Skitour S 16.02.08    

Luftiger Turm, der durch ein verstecktes Kar dennoch mit Skiern möglich ist www.sirdar.de

Fakten
Höhenmeter:ca. 1800m vom Parkplatz in Latschau
Gesamtdauer:ca. 5-6h Aufstieg, 1h Abfahrt
Hangrichtung:Nord- und ostseitig
Steilheit:Im Steilkar "Sporatobel" bis zu 35°
Lawinengefahr:Hoch

Ausgangspunkt:

Ortsende Latschau

Anfahrt von München:

München - Lindau - Bergenz - Feldkirch - Bludenz - Montafon - Tschagguns, Ortsteil Latschau. Ca. 2.5h. Latschau erstreckt sich bis weit den Berg hoch. Bei einem Stausee fährt man links bis zum Ende der befahrbaren Straße. Dort parken zwischen den Häusern.

Stützpunkt:

Lindauer Hütte (1744m)

Route:

Drusenturm Von der Latschau schiebt man zunächst nur wenig ansteigend auf einem Forstweg durch das Gauer-Tal bis zur Lindauer-Hütte (ca. 2h).
Nun hat man zwei Möglichkeiten, um den Drusenturm zu Leibe zu rücken. Der schnellste Weg führt direkt über der Hütte zunächst in Richtung Drusentor, bevor man nach rechts unter dem auffälligen Sporaturm ins Steilkar "Sporatobel" queren kann. Die landschaftlich beeindruckendere Route führt durch das ganze Sporatobel nach oben. Dazu quert man von der Hütte zunächst flach nach Westen und überwindet eine erste Steilstufe. Links ziehen nun eingerahmt zwischen Felsmauern zwei Kare nach oben. Das linke ist das Sporatobel, ab jetzt gibt es keine Orientierungsprobleme mehr. Das Kar dürfte so durchschnittlich 30° Steilheit haben. Dort wo der Alternativ-Weg einmündet, beim Sporaturm, steilt es nochmal bis zu 35° auf, danach kann man nach rechts zu einem Sattel queren. Nun gilt es nur noch die ostseitige Gipfelflanke zu überwinden und man steht am höchsten Punkt.

Abfahrt entlang des Aufstiegs.

Großer Drusenturm: N 47.02460° E 9.80987°

Charakter:

Für den Sporatobel braucht es sehr gute Bedingungen. Ein durchgehend, nordseitig ausgerichtetes Steilkar. Je nach Bedingungen sind Harscheisen ein guter Geheimtipp. Aufgrund der Steilheit versteht sich eine gute Skitechnik von selbst.

Karte:

Schweizer Landeskarte Nr. 238S "Montafon", 1:50000. Sehr gute Karte, da die Skitouren auf der Rückseite kurz beschrieben sind. Da braucht man keinen zusätzlichen Führer mehr!

Führer:

Dieter Seibert "Skitouren Vorarlberg", Steiger Skitourenführer, 1. Auflage 1998

Link:

-

Google-Earth: Großer Drusenturm



Im Sporatobel Titel: Beste Bedingungen
Bergspezln: solo

Der eindrucksvolle Felskessel um die Lindauer Hütte erinnert doch stark an die Dolomiten. Die Sulzfluh ist dabei ein riesiger Felsklotz, der Drusenturm bildet das elegante Gegenstück dazu. Wenn man dort hochguckt, denkt man eher an Seil und Reibungskletterschuhe, aber nicht an Skitour. Dennoch gibt es einen genialen skitauglichen Weg dort hoch. Versteckt zwischen Felswände führt ein steiles Kar nach oben. Bei guten Bedingungen ist das sowohl rauf, als auch runter ein einziges Highlight! Kurz unter der Gipfelflanke wartet die arg steile Schlüsselstelle, dann kann man die letzten Meter noch in der Sonne genießen, weil im Kar ist es schattig. Oben wartet grenzenlose Fernsicht und ich habe trotzdem keinen einzigen Gipfel erkannt. Egal, dank landschaftlicher Highlights im Nahbereich darf ich jetzt ein Heldenlied auf mich selbst singen. Habe nämlich sämtliche für die Tour angegebenen Zeiten deutlich unterboten. Ganz neue Erfahrung, sonst zeigt das Pendel meist eher in die andere Richtung.

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Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
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