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Reiseberichte Sirdar.de
Mecklenburg Vorpommern
Kirchturmbesteigungen in MeckPomm www.sirdar.de

Spreewald, Mecklenburg-Vorpommern - August 2018
Dieses Mal sollte es in den schönen Osten von Deutschland gehen. Es hatte schönes Wetter, das Wasser war warm. Aufregende Natur gibt es reichlich. Wir waren im Spreewald Wandern und Kanufahren, in Berlin taten wir was für die Bildung. Auf der Mecklenburger Seenplatte schipperten wir mit einem Floß umher, an der Ostsee besuchten wir Nationalparks.
Bergmäßig gibt es in der Gegend ja eher wenig zu holen, um den Ruf meiner Seite aber trotzdem gerecht zu werden, seien hier ersatzweise ein paar Kirchturmbesteigungen genannt:
Seenplatte
Stadtkirche Neustrelitz: 45m
Seenplatte
Marienkirche Ribnitz: 45m
Seenplatte
Marienkirche Stralsund: 104m

Literatur
Wanderung: Lübbenau - Wotschofska
Wanderung: Prerow - Darßer Ort
Fahrrad: Sundische Wiesen - Hohe Düne
Wanderung: Sassnitz - Kreideküste

Bilder: Spreewald

(drauf klicken ...)
Berlin


Mecklenburgische Seenplatte


Ostsee



Literatur
Kerstin und André Micklitza "Spreewald", Trescher Verlag, 3. Auflage 2016
Ganz okay. Schwerpunkt liegt halt auf Kultur. Wanderungen und Kanutouren sind eher beiläufig erwähnt.

Christiane "Mecklenburgische Seenplatte", Dumont Reise-Taschenbuch, 2. Auflage 2011
Guter Reiseführer. Man bekommt einen ganz guten Überblick über die vielfältige Region.

Sven Talaron, Sabine Becht "Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommern", Michael Müller Verlag, 6. Auflage 2017
Wir sind damit gut zurecht gekommen. Empfehlenswert.

Rolf Goetz "Rügen mit Hiddensee und Fischland-Darß-Zingst", Rother Wanderführer
Kauf ich inzwischen blind, die roten Rother-Wanderführer. Die sind einfach unschlagbar gut.




Lübbenau - Wotschofska
Spreewald
Kartendaten: © www.opentopomap.org

Man könnte den Weg durch die vielen Kanäle auch paddeln oder sich paddeln lassen, keine Frage. Aber zu Fuß ist definitiv auch sehr schön. Kleine Brückchen überspannen dabei die vielen Wasserwege. 3km sind es einfach und wer aufpasst, der kann einiges an Tierwelt sehen. Wir entdeckten einen Fischotter, sowie einen Frosch. Für Quasi-Großstädter wie uns, eine nicht zu verachtende Leistung.
Der Weg ist bestens ausgeschildert. Man startet im Zentrum von Lübbenau und Ziel ist der Gasthof Wotschofska, mitten im Wald gelegen, mit großen Biergarten und noch größerer Anlegestelle für Paddler. Man ahnt es, das schöne Blockhaus wurde 1894 eigens zur Förderung des Tourismus errichtet und ist erst seit 1911 auch zu Fuß erreichbar.

Spreewald
Am Startpunkt in Lübbenau könnte man sich auch noch für den Kahn entscheiden. Aber nein, wir wollen sportlich sein und ein wenig wandern.

Spreewald
Für Mitteleuropa geradezu urwaldartig.

Spreewald
Spreewald
Immer überspannen Brücken wie diese die unzähligen Kanäle.

Spreewald
Der Weg zur Wotschofska ist bestens markiert und von daher nicht zu verfehlen.

Spreewald
Spreewald
Spreewald
Spreewald
Die letzten zwei Bilder, das Gasthaus Wotschofska samt Anlegeplatz (ein kleiner Teil davon).




Sassnitz - Kreideküste
Das wäre prinzipiell die Tour Nr. 28 im Rother-Wanderführer "Rügen" von 2016. Problem ist, das manche der Treppen vom Hochufer runter zum Strand abgebaut oder beschädigt wurden. Will man also sichergehen, startet man die Touren erst oben, um dann abzusteigen, falls möglich und am Strand zurückzulaufen. Man kann aber auch unten einfach so lange laufen, wie es Spaß macht und dann umkehren. Kurz vor Sassnitz gab es 2018 eine intakte Treppe, so daß man auch vom Hochufer noch etwas sehen konnte.
Spreewald
Kartendaten: © www.opentopomap.org

Man startet im Hafen von Sassnitz, hier gibt es genug Parkplätze. Man folgt dann dem Uferweg nach Osten. Dieser geht schließlich nahezu nahtlos in die Kreideküste über. Hier kann man am flachen Strand unter den Kreidefelsen entlanglaufen, so lange man Lust hat. Das ganze geht nahezu ohne Probleme, nur hin und wieder sind ganz kleine Klettereien einzulegen. Man sollte das Ganze nur bei trockenen Wetter machen. Die Kreidefelsen sind insbesondere bei Regen sehr instabil. In letzter Zeit krachte auch immer wieder mal eine Klippe zusammen. Ganz gefahrenlos ist die Sache also nicht.
Früher gab es auch mehr Aufgänge zum Hochufer, viele sind mittlerweile zerstört. Kurz hinter Sassnitz gab es jedoch noch eine intakte Treppe. Man kann als am Strand laufen, so lange es Spaß macht, dann umdrehen und über diese Treppe zum Hochufer gelangen und auf diesen Weg nach Sassnitz zurückkehren.

Ostsee
Die Kreideküste bei Sassnitz




Prerow - Darßer Ort
Fakten: einfache Wanderung am Strand entlang ohne Höhenmeter, etwa 8km für die man 2-3h einfach benötigt.

Tour Nr. 7 im Rother-Wanderführer "Rügen" von 2016. Teile von Fischland-Darß-Zingst gehören zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft. Von Prerow aus kann man am Nordstrand entlang zu einer der Kernzonen des Nationalparks wandern. Die Tour endet am Leuchtturm Darßer Ort mit angeschlossenen "Natureum", ein kleines Naturkundemuseum über die Boddenlandschaft. Zurück nach Prerow geht es dann mit der Pferdekutsche.
Darsser Ort
Kartendaten: © www.opentopomap.org

Startpunkt ist das Ostseebad Prerow, am besten parkt man irgendwo in Strandnähe am westlichen Rand der Ortschaft, wo der Nationalpark beginnt und die Pferdekutschen ihren abfahren. Dann ist der Weg zunächst recht einfach, es geht immer am Nordstrand entlang Richtung Sonnenuntergang.
Der Strand endet an einem Nothafen mit der Küstenwache. Man geht etwas landeinwärts und dann dort wo es geht am Hafen entlang nach rechts weiter nach Westen. Man trifft auf einen Fahrradparkplatz. Hier beginnt ein Naturerlebnispfad durch den Nationalpark. Es gibt diverse Abkürzer direkt zum Leuchtturm, es lohnt sich aber die große Runde über den mit Bohlen angelegten Weg zu machen. Nach einem Aussichtsturm gelangt man in die Dünen und schließlich zum Weststrand. Über diesen gelangt man zum Leuchtturm Darßer Ort. Hier gibt es ein Café, sowie eine Ausstellung über den Nationalpark, sowie ein paar Aquarien mit Ostseefischen.
Man kann nun durch den Nationalpark zurück wandern. Etwas vom Leuchtturm entfernt, schon mitten im Wald, findet sich der Kutschenparkplatz. Auch das ist ein schönes Erlebnis, den Rückweg mit 2 PS zu bewältigen.

Ostsee
Der Nordstrand bei Prerow.

Ostsee
Lecker!

Ostsee
Bernstein entdeckten wir auf dem Weg am Strand entlang zum Leuchtturm Darßer Ort nicht, dafür aber diesen hübschen und auch noch sehr seltenen Sandhasen.

Ostsee
Der (öffentliche) Nordstrand geht zu Ende, der Nationalpark beginnt.

Ostsee
Steg am Nothafen der Küstenwache.

Ostsee
Eine Wildsau hinter dem Busch. Streng geschützt, da es sich in der Kernzone des Nationalparks rumtreibt.

Ostsee
Bohlenweg durch den Nationalpark.

Ostsee
Verloren gehen kann man eigentlich nicht.

Ostsee
In der Nähe des Weststrandes gelangt man in eine Dünenlandschaft.

Ostsee
Den Dino hätte ich jetzt zwischen den Dünen nicht unbedingt erwartet ...

Ostsee
Der Leuchtturm am Darßer Ort. Ja, man kann hoch, kostet aber.

Ostsee
Zurück nach Prerow bietet sich diese Fahrgelegenheit an. Mit Kindern gibt es da sowieso keine Fragen mehr.




Sundische Wiesen - Hohe Düne
Fakten: Kann man natürlich auch Wandern, aber das Fahrrad ist das weitaus geeignetere Verkehrsmittel hierfür. Es sind für 20km hin und zurück auf einem Deich, für die man dann 2h benötigt.

Tour Nr. 10 im Rother-Wanderführer "Rügen" von 2016. Das ist sozusagen der westliche Zipfel des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft, jedenfalls der für die Allgemeinheit zugängliche. Wie soviele Nationalparks oder Naturschutzgebiete verdankt auch dieser Sandstreifen den aktuellen Schutz seiner Vergangenheit. Es wurde von der Wehrmacht und anschließend NVA von 1937 - 1993 militärisch genutzt.
Sundische Wiese
Kartendaten: © www.opentopomap.org

Sofern man mit die Tour mit dem Fahrrad macht, was wie gesagt sehr zu empfehlen ist, ist es ziemlich egal, wo man in Zingst startet. Je weiter Richtung Osten, umso kürzer der Weg. Badestrände hat es auch Richtung Nationalpark mehr als genug und dementsprechend auch viele (gebührenpflichtige) Parkplätze. Der Fahrradweg auf dem Deich ist super und absolut flach ;-)
Mit dem Auto kommt man maximal bis zum Schlösschen Sundische Wiese, ein Gasthaus mit sehr schönem Biergarten übrigens. Gleich dahinter ist ein Infohäuschen des Nationalparks. Hier wird über die militärische Vorgeschichte der Sundischen Wiesen informiert und natürlich über die aktuellen Bewohner. Nun heißt es radeln, 10 km bis Pramort. Etwas befremdlich sind die Schilder, welcher vor der Belastung mit Kampfmittel warnen, man bleibt also besser auf den Wegen. In Pramort gibt es ein kleines Häuschen zur Vogelbeobachtung. Schöner ist allerdings der Abzweig 400m vorher. Hier kann man zu Fuß etwa 1.5km bis zum Strand laufen, wo ein Aussichtsturm wartet.


Ostsee
Ostsee
Radtour auf einem Deich durch die Sundischen Wiesen. Obwohl es nun wirklich so flach wie nur möglich ist, sahen wir erstaunlich viele Leute mit E-Bikes.

Ostsee
In Pramort gibt es ein Häuschen zur Vogelbeobachtung. Sehr beliebt zur Kranichsaison.

Ostsee
Wenn keine Kraniche da sind, muss man mit kleineren Vögeln Vorlieb nehmen.

Ostsee
Die Natur ist auf alle Fälle gut geschützt, ob gewollt oder nicht.

Ostsee
Der kurze Abstecher zur Hohen Düne, lohnt auf alle Fälle.

Ostsee
Ostsee
Am Ende gilt es einen Aussichtsturm zu erklimmen.

Ostsee
So ist man hoffentlich vor Kampfmitteln sicher.

Ostsee
Die Ostsee.

Ostsee
Schreit nur!





Alle Texte und Bilder so nicht anders vermerkt von Stephan Rankl.
www.sirdar.de - Kommentar

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